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Haben Christen die Pflicht zum Widerstand?

(Von Wolfgang Arnold)

Wie soll man einer Mehrheit, die Mißtrauen nicht kennt, begegnen, wenn bekannt ist, daß im Schatten Millionen Schutzsuchender Djihadisten, Kopfabschneider, Frauenschänder, ja generelle Deutschenhasser leben? Mögen Gauck, Merckel und die geistig verirrten Geschöpfe unter den GRÜNEN noch so viel von Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft fabulieren, ihre Apelle werden verpuffen, weil die Menschen nicht vergessen können, daß Millionen Zuwanderer unkontrolliert ins Land gelassen wurden, daß die Behörden nicht in der Lage sind, die Identität, Vergangenheit und Beweggründe dieser Menschen zu verifizieren, daß nicht einmal das Alter der über 20-jährigen „Minderjährigen“ feststellbar ist, ja aus PC-Gründen gar nicht festgestellt werden „darf“.

Forscher des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB) wollen herausgefunden haben, dass diese weit häufiger zu fundamentalistischen Ansichten tendieren als ansässige Christen.

Das Leibnitz-Institut WZB betreibt nach eigener Darstellung auf seiner webseite problemorientierte Grundlagenforschung. Untersucht werden Entwicklungen, Probleme und Innovationschancen mo­derner Gesellschaften. Die Forschung ist theoriegeleitet, praxis­bezogen, oft langfristig angelegt und meist international verglei­chend. Im Rahmen ihrer «Six Country Immigrant Integration Comparative Survey» befragten die Wissenschaftler des Instituts knapp 6000 Muslime mit marokkanischem oder türkischem Migrationshintergrund, die in Frankreich, Deutschland, Belgien, den Niederlanden, Schweden oder Österreich leben. Das Resultat: 44 Prozent der Befragten zeigten eine fundamentalistische Haltung. Bei einer Vergleichsgruppe von 2500 in den Ländern beheimateten Christen waren es dagegen nur vier Prozent.

Damit sei widerlegt, dass nur wenige Muslime im Westen fundamentalistisch seien, betont der Studienleiter Ruud Koopmans gemäss der «NZZ am Sonntag». (Quelle: 20min.ch)

Die Erkenntnis steht in extremem Gegensatz zur täglichen Medienpropaganda, nachdem der Islam generell verharmlost wird. Jede Ausgrenzung von Muslimen in Deutschland, jeder Generalverdacht verbiete sich, so Merkel, da “die allermeisten Muslime rechtschaffene und verfassungstreue Bürgerinnen und Bürger“ sind.

Dem gegenüber steht die wahre Welt der Muslime, in der alles nach Allahs Willen abläuft und durch Allah bestimmt ist. Für den Muslim gibt es nur eine umfassende Daseinsordnung, in der sich Allahs Wille manifestiert, der durch seinen Gesandten Mohammed übermittelt wurde und im Koran und Hadith nachgelesen werden kann. Der Scharia ist alles ausnahmslos zu unterwerfen: die Herrschaft, das Gemeinwesen, die Gesellschaft und das Denken, Reden und Tun jedes Muslim oder Muslima. Der Geltungsbereich der Scharia ist unbegrenzt.

Daraus folgt, dass nach der islamischen Lehre keine von Menschen gemachte Rechts- und Gesellschaftsordnung vorstellbar ist, die dem göttlichen Recht der Scharia nicht völlig entspricht.

Diese Lehre widerspricht der modernen Entwicklung in Europa, die durch das Streben nach Freiheit und Selbstbestimmung des Menschen kennzeichnet ist. Ob der Mensch nach einer von Gott gegebenen Ordnung leben will oder nicht, darf jeder für sich entscheiden.

Aus dieser von der europäisch geprägten Kultur abweichenden islamischen bedingungslosen Allah-Ergebenheit ist es erstaunlich, dass die Wissenschaftler Forscher des WZB) bei nur 44% ihrer Befragten fundamentalistische Ansichten feststellen konnten. Sollte in der Tat eine Mehrheit unter den Muslimen weniger streng mit dem Gesetz der Scharia umgehen?

Beunruhigend für unsere Gesellschaft bleibt das Ergebnis erheblich, zumal die 2013 erstellte Studie aus dem Jahr 2015 stammt, also bevor die islamische Zuwanderungswelle einsetzte. In der Folge dürfte die Prozentzahl der fundamentalistisch eingestellten Muslime deutlich gewachsen sein, unter denen es wiederum in wachsender Zahl Allahtreue gibt, die jeden Ungläubigen verachten.

Darunter gibt es Strömungen, die man als liberal charakterisieren kann, aber auch andere, die sich dem Kampf mit der Waffe verpflichtet fühlen.

Bundesinnenminister de Maisière glaubt daran, dass ein aufgeklärter, europäischer und der Demokratie zugewandter Islam ein Kitt der Gesellschaft sein kann und gibt sich der Illusion hin (oder täuscht die Bürger) über den gefährlichen gesellschaftlichen Konflikt, der mit der unbegrenzten – mehrheitlich islamischen – Zuwanderung geschaffen wurde. Wolfgang Schäuble hält den Islam für vorbildhaft in seiner Toleranz menschlicher Werte und wenn die Mutti aller Gläubigen behauptet, die allermeisten Muslime seien verfassungstreue Bürger, dann hat sie in einem Punkt recht, wenn sie damit meint, dass 44% fundamentalistisch eingestellter Muslime noch nicht die Mehrheit sind.

Wenn die Grenzen Deutschlands weiter offen gehalten werden und die Geburtenrate der überwiegend islamischen Immigranten so hoch bleibt, wie sie aus Hebammenkreisen bestätigt wird, werden Bayerische Politiker Recht behalten, wenn sie unter Einbeziehung des Familiennachzugs bis zum Jahr 202o von  rund 20 Millionen Menschen mit muslimischem Hintergrund in der Bundesrepublik ausgehen. Schließlich haben bereits 35,9 Prozent aller Kinder unter 5 Jahren hierzulande Migrationshintergrund.

Bleibt die Frage: Wie kann man eine Regierungsriege erneut wählen, die aus Angst, ihr Versagen könnte ihr politisches Ende bedeuten, jegliche Kritik in eine rechtspopulistische Nazi-Ecke zu stellen suchen?

Dazu passt die Frage: Wann gibt es Bürgerkrieg in Europa?

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Original und Kommentare: KRISENFREI

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