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Einsamkeit und Wahrheit

(Aus Teutoburgs Wälder) Man hält die Menschen im Netz bzw versucht sie, möglichst früh ins gesellschaftliche Netz einzubinden (=abhängig zu machen), weil sie dann leicht zu manipulieren sind. In der letzten Zeit kann man beobachten, daß dies immer früher geschieht; die Kinder immer früher aus den sie – normalerweise – stabilisierenden Elternbeziehungen heraus nimmt und in Verwahranstalten steckt, wo sie „sozialisiert“ werden. Dies ist natürlich ein Verbrechen und es soll bewirken, daß die späteren Erwachsenen immer leichter beeinflußbar werden.

Das nennt sich dann „Sozialisation“ und ist, natürlich, laut System-Ansicht, „unbedingt notwendig“.

Ist ja klar, das System will Biorobotor und keine Menschen, die auf falsche Gedanken kommen und diese gar ausführen könnten. Die Prägungszeit in der Kindheit ist die Wichtigste, was dort geschieht ist kaum mehr änderbar.

Ich erlebe das ziemlich ähnlich wie Rousseau:

Der Mensch ist frei geboren, aber die Gesellschaft legt ihn überall in Ketten. Die Verlogenheit, Abhängigkeit und Angepaßtheit der Menschen kann ich oft nicht ertragen – eigentlich kann ich das gar nicht ertragen. Gepaart mit Mißgunst ist das aber auch eine unerträgliche Mischung!
Mißgunst finde ich am Schlimmsten, weil sie mir fremd ist.

Ich kann mich gar nicht in Menschen hinein denken, die neidisch sind. Wo die Wahrheit nicht gesagt werden kann, entferne ich mich in der Regel, weil mir die Lüge unerträglich ist. – Natur bin ich gewohnt seit meiner Kindheit – die Natur, der Wald, ist immer REIN (in seinem Urzustand, wenn er nicht von Menschen verschmutzt wird). Im Wald ist keiner, der einen belügt, manipuliert; da ent-täuscht einen keiner, die Natur IST einfach. Sie bewertet mich nicht. Sie nimmt mich auf.

Wir alle kommen aus der Natur und wenn ich im Wald bin, weiß ich: Ich bin zuhause. Deshalb bin ich in der Natur nicht alleine, dort ist alles, was man sich als Mensch nur wünschen kann.

Die Schönheit ist dabei ein sehr wichtiger Faktor. Wie schön ein Wald ist, oder einfach nur eine Landschaft, die möglichst naturbelassen daher kommt, ich glaube, bei meinem Empfinden diesbezüglich, bin ich alleine. Wäre dem anderes, dann würden die dummen deutschen Michel nicht alles mit Straßen und neuerdings, Windrädern, zupflastern.

Ich verstehe so ein Verhalten nicht, es ist mir völlig UNVERSTÄNDLICH. Wie kann man seine Heimat zerstören. Der Michel zerstört aber alles, was wichtig ist, ohne zu verstehen, was das überhaupt ist. Wahrscheinlich, weil er selbst innerlich zerstört ist; es ist ihm ja auch egal, wenn sein Volk zerstört wird. Er empfindet nichts mehr dabei.

Wie verlogen und krank die Gesellschaft ist, erkennt man daran, daß ihr nichts mehr in der Natur heilig ist.
Die Chancen, daß sich diese derzeitige Gesellschaft dahin gehend ändert, als daß sich ihr Bewußtsein hin zum Positiven ändert, daß sie ihre negativen Eigenschaften ablegt, sehe ich allerdings gegen Null gehen.

Das liegt einfach daran, daß die Masse der Menschen zu leicht korrumpierbar (bestechlich) ist.

Bestechung ist für mich nicht unbedingt immer finanzieller Natur, sondern sie ist auch da vorhanden, wo die sogenannte „eine Hand die andere wäscht“, oder, wo, noch schlimmer, der sogenannte „Klüngel“ herrscht. Klüngel, das ist das rheinische Wort für „Mauscheleien im Verborgenen“, die meist „etwas anrüchig“ sind, dh. diese Mauscheleien sind nicht ehrbar, sonst würden diese Dinge ja öffentlich geregelt.

Die gesamte brd ist „verklüngelt“ – allerdings ist das Netzwerk global.
Es geschieht hier nichts, was nicht vom System gewollt ist. An der Stelle sei das Thema „Wahlen“ erwähnt, denn auch Wahlen sind nur Show für das „Volk“, für die Masse der Menschen, sie können in so einem System, in dem wir leben, auch gar nichts anderes sein. Das merkt man aber eigentlich recht schnell.

Dies erkennen 99 Prozent der Menschen aber nicht, weil sie in der Lüge leben und dort auch gerne leben.

Da sind wir wieder beim Thema: Einsamkeit und Wahrheit. Ist man in dieses System eingebunden, oder gar abhängig, dann erkennt man diese Dinge nicht, und man lebt zwangsläufig in der Lüge, im System. Dies ist vielleicht auch der Hauptgrund, warum ich in den überall üblichen Hurra-Patriotismus nicht einstimmen mag. Erstens mal wird überall gelogen, daß sich die Balken biegen, und zweitens sind ein großer Teil dieser Patrioten fast andauernd damit beschäftigt, sich mit der Vergangenheit auseinander zu setzen.

Das hilft aber keinem weiter. Weiter helfen kann nur eine Bewußtseinsänderung der Menschen insgesamt. Ich weiß, dieses Wort ist abgedroschen. Aber ihr, da draußen, ihr müßt endlich anfangen, Verantwortung für Euer Tun zu übernehmen, für jede Eurer Taten, und seien sie noch so klein. Ihr müßt aufhören, zu lügen, und weg zu sehen – des lieben Friedens wegen. Aber ihr habt das Lügen so sehr gelernt, das ist das Problem. Auch schweigen ist lügen. Auch wegsehen ist lügen. Löst euch von euren Abhängigkeiten und dann erkennt ihr auch die Lügen. Aber das Lösen ist ja unbequem und „geht nicht“ – werdet ihr an dieser Stelle sagen. Ich kenne diese Ausreden.

Mit der Ehrlichkeit könnte jeder bei sich, im Kleinen, anfangen.

Ich weiß aber genau, daß das keiner tut, weil es 1. unbequem ist, und 2. weil „man das nicht macht“ (anderen Leuten die Wahrheit sagen). Vielleicht wäre es an dieser Stelle mal interessant, zwei Grundsätze einzuführen: 1. Behandele den anderen nicht so, wie du auch nicht behandelt werden willst. Also: Willst du gerne belogen werden, um des „lieben Frieden wegens“?

Denk mal drüber nach. 2. Lerne, deine Gefühle zu erkennen und sie so auszudrücken, daß du sie dem anderen sagen kannst, ohne ihn zu verletzen. Das geht. Das kann man lernen – wenn man denn will. Wobei das Gefühl, verletzt zu sein, auch immer auf das Gegenüber ankommt: Jemand der nicht gewohnt ist, daß man ihm die Wahrheit sagt, wird damit erstmal Probleme haben.

Tja, man muß aber irgendwann mal damit anfangen.

Leider will diese Gesellschaft keine Änderung, sie will besinnungslos weiter dem Abgrund entgegen taumeln. Der dann mit der völligen Vernichtung (Unbewohnbarkeit) der Erde enden wird. Denn nur da kann solch ein kollektives Verhalten enden. Es ist ja ganz nett, wenn Menschen behaupten, im Falle des Ernstfalles werde man sich als Deutscher Volksgenosse schon gegenseitig erkennen und helfen – dies ist allerdings, in solch einer Gesellschaft, reines Wunschdenken. Wunschdenken ist beruhigend, entspricht aber nicht den Realitäten.

Die da sind: Man geht aneinander vorbei.

Man lebt egoistisch so weiter, wie bisher, in der Lüge, inklusive weiter fortschreitender Zerstörung der Natur.Das Video schließt mit einer Ahnung auf bessere Zeiten. Ja, ich war immer der Meinung, daß diese kommen können, daß sie generell möglich sind. Bessere Zeiten für die Welt/die Menschen entstehen aber nicht, wenn an Symptomen rum gedoktort wird und ansonsten alles so weiter geht, wie bisher.

Es müssen ganz andere Veränderungen her, damit sich eine Gesellschaft entwickeln kann, in der auch der Einzelne, Wahrheitsliebende, sich gerne einbringen möchte, weil diese Gemeinschaft eine echte Gemeinschaft ist, eine Volksgemeinschft, die im Fluß der Zeiten in der Wahrheit lebt, und nicht in der Lüge.

Und die sich somit auch harmonisch in die Umwelt einpasst, die ein Teil der Natur ist, und nicht, so, wie es derzeit ist, die Natur, die Umwelt und damit unsere Heimat, zerstört. Aber der oberste Grundsatz einer Gesellschaft sollte immer die Wahrheit bleiben. Sobald man beginnt, sich davon abzuwenden, wird es krank.

*******

 

 

Quelle und Kommentare: Teutoburgs Wälder

Video zum Beitrag: Einsamkeit und Wahrheit

Quelle Titelbild: toonpool.com

 

Ein Kommentar zu „Einsamkeit und Wahrheit

  1. Schon Martin Luther sah ein düsteres Ende für sein geliebtes Deutschland voraus. Er warnte die Deutschen vor falschen Wegen und falschem Glauben. Dieser Luther wird heute nicht gepredigt.
    Die meisten Deutschen laufen nach meiner Meinung wieder ihrem Untergang entgegen, wie seinerzeit Anno 1933. Verblendet, größenwahnsinnig, stolz und hochmütig, weltlichen Führern blind gehorchend. Immer wurde ein Volk von Gott gestraft, wenn es seinen Willen verschmähte und der Mensch sich in den Mittelpunkt stellte. Das war schon zu Noah`s Zeiten so und wird am Ende der Zeit wieder so sein.

    (Aus Teutoburgs Wälder) ? Interessant, wo ich das Wiehengebirge nah bei habe.

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