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SPD-Politiker mit „Herz“ lässt seine 73-jährige Mutter mit Polizeigewalt abführen

In einem vermutlich aus Habgier gearteten Familienstreit ließ der sächsische Landtagsabgeordnete Mario Pecher in unwürdiger Weise seine eigene 73-jährige Mutter von der Polizei abführen. Hintergründig in diesem Streit sind eine familiengeführte Gaststätte und das angrenzende Elternhaus in Zwickau. Pecher will Gaststätte nebst Wohnhaus verscherbeln und abreißen lassen. Pecher, der sich als Umvolkungshelfer und Initiator der Aktion „Zwickau zeigt Herz„, ein Bündnis für Demokratie, Toleranz und Nächstenliebe in Szene setzt, drangsalierte bereits seit Jahren seine Mutter mit einem zermürbenden Rechtsstreit, um ihr die besagten Immobilien abzujagen.

Mittlerweile befindet sich das Anwesen seit 2014 in seinem Besitz, wie ein Gerichtsurteil bestätigt. Demnach hatte seine Mutter seitdem die Gaststätte von ihrem Sohn gepachtet und weitergeführt, was sie bereits seit 25 Jahren tat und weiterhin tun wollte. Doch ihr Sohn hat mit dem Grundstück ganz andere Pläne:

Er will Kneipe nebst Wohnhaus der Eltern veräußern.

Weil aber seine Mutter die Gaststätte nicht aufgeben will, beantragte Pecher die gewaltsame Räumung, die dann am vergangenen Montagabend durchgeführt wurde. Was für ein bösartiger Mensch, der aus Habgier seiner Mutter die Existenzgrundlage raubt und sie in unwürdiger Weise gewaltsam von der Polizei abführen lässt.

Die Szenen die sich dabei abspielten, müssen herzzerreißend gewesen sein.

Die geballte Polizeimacht, beantragt vom eigenen Sohn, drang in die Gaststätte ein und zerrte die weinende und verzweifelt schreiende 73-jährige Frau an Armen und Beinen aus dem Gebäude, um anschließend die Räumlichkeiten zu besetzen und zu versiegeln.

Doch damit war es für Mario Pecher längst noch nicht genug, denn er ließ zusätzlich die Heizungsversorgung der Gaststätte abriegeln, die auch das anschließende Wohnhaus seiner Eltern mit Wärme versorgt. So müssen sie nun dank ihres undankbaren, habgierigen wie herzlosen Sohn bei Temperaturen um den Gefrierpunkt im kalten sitzen.

Waltraud Pecher äußert, sie könne es nicht zulassen, dass ihr Lebenswerk von 25 Jahren einfach so zerstört werde und es eine Schande sei, dass eine Partei so einen Abgeordneten duldet. Die Aktion sei außerdem auf Mario Pechers Ehefrau zurückzuführen.

Der SPD-Politiker ist mit Kerstin Nicolaus, einer vermutlich ebenso von Habgier getriebenen CDU-Abgeordneten verheiratet.

Pecher jedenfalls wird zwischenzeitlich auf seiner Facebook-Seite zu Recht von einem Shitstorm eingeholt, der sich gewaschen hat. Beschimpfungen wie: „Da fehlen einem alle Worte. Pfui. Ich kann meine Verachtung überhaupt nicht beschreiben“, prasseln auf ihn hernieder. Ein anderer Kommentator schreibt: „Na, fühlst du dich jetzt besser? Ich wünsche dir die Pest an den Hintern. So mit seiner Mutter umzugehen!“ Tja, ein wahrlich feines Nikolausgeschenk.

Pecher hat sich bisher noch nicht öffentlich zu den Vorgängen geäußert.

Wenn Pecher nebst seiner Frau, die als Landtagsabgeordnete wahrlich genügend wie satt verdienen und finanziell über alle Maßen abgesichert sind, sich aus Habgier so dermaßen schäbig verhalten, so ist das eine Schande, denn Abgeordnete von CDU und SPD in Sachsen füllen sich mächtig wie satt die Taschen:

Sie haben Anspruch auf eine angemessene, ihre Unabhängigkeit sichernde Entschädigung.

Dazu zählen insbesondere die steuerpflichtige Grundentschädigung ab 1. August 2017 von satten 5668,16 Euro, sowie einer zusätzlichen steuerfreien Kostenpauschale ab 1. April 2017, die sie abhängig von der Entfernung der Hauptwohnung zum Sitz des Landtages erhalten:

Hauptwohnsitz in Dresden 3.163,28 Euro

Hauptwohnung – Sitz des Landtages bis 50 km 3.672,83 Euro

51 bis 100 km 3.903,89 Euro

über 100 km 4.135,97 Euro.

Die Altersvorsorge der Abgeordneten des Sächsischen Landtages ist seit Ende des Jahres 2010 durch zwei Alternativen geregelt. Danach kann sich jeder Abgeordnete zwischen der Finanzierung einer eigenen Altersversorgung durch Auszahlung eines Vorsorgebeitrages während der Zeit der Mitgliedschaft im Sächsischen Landtag und einer staatlichen Versorgung im Alter entscheiden. (Quelle)

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