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Köln erhöht „innovativ“ die Sicherheit rund um den Dom

Ende 2016 hatte Köln mächtig aufgerüstet und das Sicherheitskonzept erweitert, um sich für den Jahreswechsel vor übergreifende Männergruppen zu schützen. Die Polizei hatte gut zehn mal mehr Beamte als 2015 im Einsatz. Auch eine vollumfängliche Videoüberwachung nebst einer böllerfreien Zone rund um den Dom sollten die Sicherheit der Feierwütigen gewährleisten.

Zusätzlich wurde die am Bahnhof gelegene Hohenzollernbrücke für Fußgänger gesperrt und die Innenstadt an verschiedene Plätze zusätzlich beleuchtet. Für Frauen und Mädchen wurde ein sogenanntes Beratungsmobil als Anlaufstelle eingerichtet, falls sich eine Armlänge Abstand als wirkungslos erweisen sollte.

Doch auch dieses Jahr wartet Köln zusätzlich mit „innovativen“ Neuerungen des Sicherheitskonzeptes auf, das man nur noch staunen kann, denn heuer soll jeder wer zum Feiern kommt ein buntes Armbändchen mit der Aufschrift „RESPECT“ zur Abwehr potentieller Grapscher erhalten.

Wie die Oberbürgermeisterin Henriette Reker dazu ausführt, wolle man sich mit dieser Kampagne gegen den Missbrauch der „offenen kölschen Lebensart“ stellen, denn ihr Wunsch sei wieder zum Normalzustand zurückzukehren und gemeinsam Feiern.

Dafür sei der gegenseitige Respekt von essentieller Bedeutung.

Wäre es eventuell nicht sinnvoller an die Besucher ein Pfefferspray zu verteilen, sofern sie keine Nafris oder Araber sind? Damit ließe sich im Notfall sicher etwas überzeugender der nötige „RESPECT“ einfordern, denn ich würde, auch wenn ich eine Frau wäre, nicht mit diesem lächerlichen wie bescheuerten Armband herum laufen, zumal das Armband eine symbolische „Kollektivierung“ der Besucher signalisiert. Schon aus diesem Grund ist es abzulehnen.

Doch ist es überhaupt erstrebenswert unter solche Umstände in den Innenstädten oder öffentlichen Plätzen feiern zu gehen?

Schon ein unbedeutender Anlass könnte eine Massenpanik auslösen.

Man könnte Ausweichmöglichkeiten erwägen, diese Veranstaltungen ablehnend wie demonstrativ meiden und bewusst durch fernbleiben boykottieren.

Soll sich die Reker doch selber am Dom ihr Armbändchen hochhaltend den Hintern abfrieren und begrapschen lassen.

Es ist eventuell viel schöner, sich mit Familie, Freunde und Bekannte lieber Zuhause, in einem Vereinsheim, Schrebergarten oder Gaststätte zu treffen. Wer will schon unter Totalüberwachung, polizeilicher Aufsicht und permanenter Bedrohung von Terror, Übergriffe und Gewalt Silvester feiern müssen?

Während Polizei und Sicherheitskräfte sich an den Orten der Veranstaltungen konzentrieren, werden potentielle Straftäter vermutlich die Gunst der Stunde an außerhalb gelegene Gefilde der beschützten Gebiete nützen. Gott mit uns.

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