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Die dunkle Seite der „Befreiung Europas“


(Ein Beitrag aus: TheWhiteResister.com – übersetzt von SoundOffice) US-Soldaten die im Zweiten Weltkrieg gekämpft haben, wurden bisher für gewöhnlich als ehrenwerte Bürgerkrieger der angeblich „Größten Generation“ dargestellt. Doch nun zeigen neuerliche Enthüllungen die dunkle Seite einiger GIs, die im befreiten Frankreich Raub, Vergewaltigung und Hurerei verbreitet haben.

Die folgenden Ausführungen beziehen sich demnach auf das Buch „Was Soldaten tun: Sex und der amerikanische GI im Weltkrieg II Frankreich“ von der Geschichtsprofessorin Mary Louise Roberts an der Universität Wisconsin, womit sie erheblich an dem idealisierten Bild der angeblichen „Kriegshelden“ kratzt.

Die angeblichen Befreier machten viel Lärm und tranken zu viel.

Sie rasten in ihren Jeeps herum, kämpften auf den Straßen und stahlen. Aber das Schlimmste war ihre Obsession mit französischen Frauen. Sie wollten Sex und bekamen ihn – einige kostenlos, manche für Geld und andere nicht selten mit Gewalt.

Nach vier Jahren deutscher Besatzung begrüßten Franzosen die US-Soldaten, die am 6. Juni 1944 in der Normandie landeten, als Befreier. Das ganze Land war vor Freude halb wahnsinnig. Aber schon nach wenigen Monaten überzog ein Schatten das euphorisch gezeichnete Bild der neuen Herren im Lande der Franzosen.

Im Spätsommer 1944 beschwerten sich in der Normandie zahlreiche Frauen über Vergewaltigungen durch US-Soldaten. Angst verbreitete sich in der Bevölkerung, ebenso wie ein bitterböser Witz:

„Unsere Männer mussten sich unter den Deutschen verstecken. Aber als die Amerikaner kamen, mussten wir die Frauen verstecken.“

Mit der Landung am Omaha Beach, überspülte Frankreich ein wahrer Tsunami der männlichen Lust:

Obwohl Soldaten in vielen Kriegen dafür bekannt waren, Vergewaltigungen zu begehen, wurden die amerikanischen GIs von diesem Stereotyp bisher weitgehend ausgeschlossen und die historische Forschung hat diese dunkle Seite der Befreiung Europas, die in den USA und in Frankreich lange Zeit als Tabuthema galt, bisher kaum beachtet.

Die amerikanische Propaganda verkaufte den Soldaten den Krieg nicht als Kampf für die Freiheit, sondern als sexuelles Abenteuer.

Frankreich wäre „ein riesiges Bordell“, wie das Magazin „Life“ damals stilisierte. Frankreich sei demnach von 40.000.000 Hedonisten bevölkert, die ihre gesamte Zeit mit essen, trinken und Liebe machen verbringen würden. Die offizielle Zeitung der US-Streitkräfte „Stars and Stripes“ lehrte den Soldaten zwar deutsche Sätze wie etwa „Waffen niederlegen“ und ähnliches, nur die französischen Sätze, die „Stars and Stripes“ den Soldaten empfahl, waren anderer Natur.

Hier hieß es: „Du hast bezaubernde Augen“ und „Ich bin nicht verheiratet“ oder „Sind deine Eltern zu Hause?“

Nach ihrem Sieg meinten die Soldaten, dass es nun an der Zeit für eine Belohnung sei und wenn sie sich mit den französischen Frauen amüsierten, bestätigten sie nicht nur ihre eigene Männlichkeit, sondern im übertragenen Sinne auch den neuen Status der Vereinigten Staaten als Supermacht. Die Befreiung Frankreichs wurde der amerikanischen Öffentlichkeit als Liebesbeziehung zwischen US-Soldaten und dankbaren Französinnen verkauft.

Doch viele Franzosen betrachteten nach ihrer Niederlage gegen Deutschland die ungehemmten Aktivitäten der Amerikaner in ihrem Land als zusätzliche Demütigung.

Das Thema Sex spielte eine zentrale Rolle in der Beziehung zwischen den Franzosen und ihren Befreiern und die Prostitution war eine wesentliche Ursache für ständige Streitigkeiten zwischen den US-Militärs und der lokalen Behörden.

Einige besonders dramatische Berichte kamen aus der Hafenstadt Le Havre, die im Sommer 1945 von US-Soldaten heimgesucht wurde:

In einem Brief an den US-Regionalkommandeur „Oberst Weed“ beschwerte sich Bürgermeister Pierre Voisin darüber, dass es für seine Bürger nicht mehr möglich sei einen Spaziergang durch den Park oder über den Friedhof zu unternehmen, ohne GIs zu begegnen die öffentlichen Sex mit Prostituierten haben.

„Szenen die der Anständigkeit widersprechen“ würden sich Tag und Nacht in seiner Stadt entfalten, schrieb Voisin. Es sei nicht nur skandalös, sondern unerträglich, dass Jugendliche solche Exzesse mit ansehen müssten und schlug vor, die Amerikaner sollten doch ein Bordell außerhalb der Stadt eröffnen, damit die sexuellen Aktivitäten diskret vonstatten gingen und die Ausbreitung sexuell übertragbarer Krankheiten durch medizinisches Personal bekämpft werden könne.

Aber die Amerikaner wollten aus Furcht dass ihre sexuellen Eskapaden ihren Frauen zuhause bekannt werden könnten, keine offiziellen Bordelle betreiben.

Darüber hinaus nahmen viele amerikanische Militärbeamte die Beschwerden nicht ernst, weil sie aufgrund der vorangegangenen Propaganda glaubten das es in Frankreich normal sei, Sex in der Öffentlichkeit zu haben.

Doch Le Havre´s Bürger haben sich nicht nur wegen der Prostitution bei ihren Bürgermeister beschwert, sondern auch über Angriffe, Raub und Überfälle in ihren Häusern. Sie sprachen gar von einem „Terrorregime, das von Banditen in Uniform verhängt wird.“

Ähnliche Berichte gab es aus dem ganzen Land.

In den entsprechenden Polizeiberichten sind Überfälle, Diebstahl und Vergewaltigungen dokumentiert. In der Bretagne zerstörten betrunkene Soldaten Bars, als ihnen der Cognac ausging. In Marseille waren sexuelle Übergriffe prägender Alltag. In Rouen soll sich ein Soldat in ein Haus gedrängt haben, um mit vorgehaltener Waffe Sex zu erzwingen.

Nur die Militärbehörden nahmen die Klagen über Vergewaltigung im Allgemeinen ernst.

Die verurteilten Soldaten waren jedoch fast ausschließlich nur Afroamerikaner, deren Anklagen oft auf falschen Anschuldigungen beruhten, weil der Rassismus in der französischen Gesellschaft tief verwurzelt gewesen sei.

Ein Café-Besitzer aus Le Havre soll die tiefe französische Desillusion über das Verhalten der Amerikaner wie folgt ausgedrückt haben:

„Wir erwarteten Freunde die uns nicht für unsere Niederlage beschämen würden. Stattdessen kamen Unverständnis, Arroganz, unglaublich schlechte Manieren und der Stolz der Eroberer“.

(Anmerkung von SoundOffice: Kommt uns all das nicht furchtbar bekannt vor?)

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Quelle:

http://whiteresister.com/index.php/8-archives/24-the-dark-side-of-the-liberation-of-europe

 

 

Ein Kommentar zu „Die dunkle Seite der „Befreiung Europas“

  1. Genau so ist es doch -jetzt muss man sich nur mal vorstellen was diese Drecks Typen mit kleinen Mädchen anstellten -oder was die gerade alles so begehen besonders in Afghanistan sind die Pädophilen Söldner der Jesuitischen usa am werke -ja nicht nur die Amis auch die BRiD Söldner Firma Bundeswehr ist sehr tief verstrickt!

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