Manipulation · Medien · Politik

EU-Kommission plant „Kampf gegen Fake News“ hinter verschlossenen Türen


Bis zum kommenden Sommer will die EU-Kommission von einer Gruppe aus Forschern, Journalisten und Plattform-Vertretern wie von Google, Facebook oder Twitter, Vorschläge für eine Strategie zur Bekämpfung sogenannter Falschmeldungen im Netz ausbrüten lassen. Die „Arbeit“ der 39-köpfigen „High-Level Group“, soll bis zur Vorstellung eines gemeinsamen Abschlussberichts „vertraulich bleiben“, sprich hinter verschlossenen Türen, am Volk vorbeigehend stattfinden, das wie zumeist im Anschluss vor vollendete Tatsachen gestellt wird, selbst wenn es „Geschrei“ oder „Aufstände“ geben sollte.

Bei den EU-Diktatoren im Brüsseler Babelsturm wächst die Sorge vor angeblicher Desinformation im Netz, weil durch sogenannte Falschmeldungen könne die öffentliche Debatte auf drastische Art manipuliert werden. Doch vermutlich haben sie vielmehr Sorge davor, dass die für dumm gehaltenen Bürger ihren Machenschaften durch Mainstream-unabhängige Berichtserstattungen auf die Schliche kommen und sich somit die öffentliche Debatte in eine für sie unbehagliche Richtung entwickeln könnte.

Unter Fake News versteht man für gewöhnlich Nachrichten und Informationen, die weder auf nachweisbaren Fakten, noch auf nachvollziehbaren Tatsachen beruhen, oder schlichtweg erfunden sind. Eine weiträumigere Definition kann es demnach für „falsche“ Nachrichten“ eigentlich kaum geben, da der Spielraum „Falschnachrichten“ zu kategorisieren nicht allzu weit dehnbar ist.

Aber darum geht es ihnen auch nicht und das Prädikat „falsch“ ist nur ein Vorwand, denn mit „falsch“ ist nicht etwa die infrage gestellte Richtigkeit diverser Informationen gemeint, sondern etwas ganz was anderes.

Vielmehr deklarieren sie Nachrichten und Informationen als „falsch“, wenn sie Ansichten, Überzeugungen oder Tatsachen repräsentieren, die nicht dem politischen Trend zustimmen.

Das die EU-Politik zum Beispiel einen Großteil der Neuankömmlinge aus extrem Gewalt-affine, frauenfeindliche Länder importiert, die sich in nicht unerheblichem Maß als Verbrecher und Mörder erweisen, vor allem wenn sie islamisch sind, dann handelt es sich um  Fake News, obwohl dieser Umstand offenkundig der vernichtenden Realität entspricht.

Doch selbst wenn es tatsächlich um Falschmeldungen ginge, so dürfte dem scheinbar für Unmündig gehaltenen Konsumenten dennoch nicht die Möglichkeit vorenthalten sein, auch fragwürdiges Informationsangebot zu nützen und dementsprechend selbst zu prüfen, oder kritisch zu hinterfragen.

Doch genau das, nämlich der mündige, kritisch hinterfragende Bürger, ist offensichtlich nicht gewünscht und wer dennoch von der allgemein waltenden Mainstream-Meinung abweicht, gilt als populistisch, oder wird mit anderen eigens dafür kreierten Bezeichnungen diffamiert.

Somit sollen bestenfalls nur Mainstream-vorgekaute, gefilterte Einheitsnachrichten konsumiert werden, die in ihrer vorgefertigten Darstellungsweise von der Politik vorgegebene Inhalte in das breite Publikum transportieren, womit weiträumige Zustimmung erzeugt werden soll, um die Entstehung gegentrendiger Ansichten zu unterdrücken.

So traf also die „Expertengruppe„, hochtrabend auch „High-Level Group“ genannt, am vergangenen Montag mit Vertretern aus der Wissenschaft, der Medienindustrie und Plattformen wie Facebook, Google oder Twitter, erstmals in Brüssel zusammen.

Ihre erste Aufgabe werde demnach sein, eine einheitliche Bedeutung für den Begriff „Fake News“ zu definieren und wie er sich von anderen Formen manipulativer und einseitiger Berichterstattung abgrenzen ließe. Tja, aber in Sachen „manipulativ und einseitig“ müssten sich die Mainstream-Medien Vertreter zuerst einmal am eigenen Riemen reißen.

Das Thema Fake News müsse zudem getrennt von Maßnahmen gegen offensichtlich illegale Inhalte im Internet behandelt werden. Die meisten Fake News seien zwar nicht illegal, aber das Phänomen verbreite sich in besorgniserregender Rate, erklärte EU-Kommissarin Mariya Gabriel.

Auch der für „freies Wissen“ einstehende „Experte“ Dimitar Dimitrov von der Wikimedia-Stiftung, verteidigt die Deutungshoheit der Mainstream-Medien und erklärt, das schon seit längerem verschiedene Ansätze gegen sogenannte „Falschmeldungen“ vorzugehen im Raum stünden und die Plattformen zu mehr „Inhaltemoderation“ und dem Löschen von Inhalten verpflichtet werden könnten.

Doch was meint er wohl mit Inhaltemoderation? Basiert das nicht auf dem Prinzip der Beobachtung, sprich Bespitzelung wie etwa in Live-Chats, wo die „Moderatoren“ auf unliebsame Meldungen lauern, um sie zu löschen und den betroffenen Teilnehmer zu sperren?

Bei Facebook zum Beispiel müssen Zensur-Moderatoren, die zumeist keine juristische Ausbildung haben, innerhalb von ungefähr acht Sekunden entscheiden, ob etwas gelöscht werden soll, oder nicht. Somit könnte also sehr schnell in eilendem Gehorsam willkürlich etwas als angebliche Fake News gelöscht werden, was nicht in das Weltbild des linken Mainstream-Zensus passt.

Doch eine andere Möglichkeit bestünde aus Sicht von Dimitrov auch darin, den Konkurrenten der Falschnachrichten, also den Mainstream-Medien, mehr Sichtbarkeit oder Präsenz zu verschaffen, indem sie als angeblich glaubwürdigere Nachrichtenquellen stärkere Förderung erhalten könnten. Zusätzlich könne man mit Bildungsmaßnahmen, also Indoktrination, das Bewusstsein gegenüber dem Problem von Fake News in der Bevölkerung stärken.

Wie die EU-Kommissarin Gabriel abschließend vielsagend betont: Man wolle eine „europaweite Lösung“ die „für alle EU-Staaten“ gleichermaßen Sinn ergebe.

Also sprich nichts anderes als noch mehr Gleichschaltung, EU-Zentralisierung und somit einen weiteren Schritt in die vereinigte EU-Staaten Diktatur. Gott mit uns.

*******

5 Kommentare zu „EU-Kommission plant „Kampf gegen Fake News“ hinter verschlossenen Türen

  1. Da die Menschen ja nicht dumm sind, wenn die uns auch dafür halten, werden die Eliten sich die Zähnchen ausbeißen. Wenn auch auf Fb und Co gelöscht wird, es gibt genug alternative Medien wo die Leute sich informieren können. Die Wahrheit wird sich am Ende durchsetzen und die Politdarsteller vom Hof jagen, zumindest hier in Deutschland.

    Gefällt mir

  2. Das ist doch das Gleiche wie mit der Wortfindung „hatespeech“. Ob fake news oder hatespeech ist doch egal, weil eine klare Definition fehlt. Der Willkür und Zensur werden damit Tür und Tor geöffnet. Das europäische Volk soll mundtot gemacht werden.

    Gefällt mir

  3. Mainstream-Medien sind kommerziell, damit gewinnabhängig orientiert. Von dem sie am meisten profitieren, in dessen Auftrag wird berichtet. Staatsfernsehen, als Meinungsgestalter Nr.1, wird von dem Bürger zwangsfinanziert. Politiker sind in den Gremien, bestimmen Inhalte und Personen innerhalb des ÖR. Wie die Sendungen ausfallen, ist hier schon selbsterklärend. Private Massenmedien werden von Konzernen und Lobbyisten gesponsert, die Berichterstattung ist zwangsläufig entsprechend. 95 Prozent der Bevölkerung informieren sich aus diesen Quellen, wobei das Staatsfernsehen sogar in Fernsehfilmen die politisch gewünschte Richtung vorgibt. Vielleicht 5 Prozent informieren sich über alternative Medien, die meistens unentgeltlich agieren, und selbst das ist der herrschenden Kaste schon zu viel. Deshalb musste ein NetzDG schleunigst durch das Parlament gewunken werden und alles was das NetzDG nicht abdeckt ist als Fake News zu bezeichnen, aber nur wenn es aus den alternativen Medien stammt. Soviel Angst hat mittlerweile die etablierte Politik vor Wählerstimmenverlusten.

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s