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Wird Netanjahu nun an den Massenabschiebungen festhalten?


Seit Jahren beherbergt Israel bis zu 40.000 Flüchtlinge aus Eritrea und dem Sudan, die der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, obwohl sie wertvoller als Gold sind, aus gutem Grund loshaben will, weil sie sich anscheinend als integrationsunfähig erwiesen haben.

Zudem gelten sie als illegal eingewanderte Eindringlinge, deren Asylanträge nur selten genehmigt werden. Deshalb ist die israelische Regierung darum bemüht sie loszuwerden und kündigte dementsprechend an, sie in afrikanische Drittländer abzuschieben. Dazu wurde ihnen vorab nebst einer Mitgift von rund 2800 Euro die Möglichkeit zur freiwilligen Ausreise angeboten, ansonsten droht ihnen das Gefängnis.

Netanjahu hatte bereits vor Monaten gedroht, diese Invasoren in Massendeportationen abzuschieben.

Doch nun hätte sich fast für gut 16.000 der abgelehnten Asylanten im Rahmen einer Einigung zwischen Israel und dem UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) der Weg in den goldenen Westen geöffnet, anstatt zurück nach Eritrea, Ruanda oder andere afrikanische Drittstaaten. Demnach hätte diese „Vereinbarung“ den 16.000 Armutsflüchtlingen die Einreise in Länder wie Kanada, Deutschland, Italien sowie in die skandinavischen Länder ermöglicht, wenn Netanjahu nicht auf Druck seiner Partei und nach Gesprächen mit den wütenden Bewohnern im Süden Tel Avivs, wo viele Migranten leben, kurzfristig von diesem „Flüchtlingsdeal“ zurückgetreten wäre.

Ursprünglich sah der Deal vor, der UNHCR übernimmt 16.000 Flüchtlinge, um sie auf westliche Länder zu verteilen, während Israel selbst 16.000 der zur Abschiebung vorgesehenen Flüchtlinge behält. Somit wären von den 40.000 lediglich rund 8000 zur Abschiebung in die diversen Heimatländer und Drittstaaten übrig geblieben.

Merkel-Deutschland meldete scheinbar auch schon reges Interesse an, ein Kontingent überflüssige Afrikaner aus Israel aufzunehmen.

Laut einer Mitteilung von Netanjahus Büro, wäre das Resettlement innerhalb der nächsten fünf Jahre vollzogen worden. Bis dahin hätte die israelische Staatsführung keine Notwendigkeit gesehen, an den ursprünglichen Plänen festzuhalten, die Migranten in Drittstaaten auszuweisen oder zu deportieren.

Doch die plötzliche Entscheidung Netanjahus, unerwartet den „Deal“ auszusetzen kommt nicht zufällig, nachdem es vor allem im Süden Tel Avivs rege Proteste gegen den Verbleib von tausenden Migranten gegeben hatte.

Somit zeichnet sich ab, dass es vermutlich keinesfalls Netanjahus Absicht war, seine wenig bereichernden Invasoren in die westlichen Länder abzuladen, da er zuvor über ein umfassendes Programm für ihre Rückführung in ihre angestammten Kulturkreise verfügte. Doch er hatte die Rechnung zunächst ohne sein eigenes Volk gemacht.

Demnach hatten in den vergangenen Wochen Tausende Israelis gegen die Abschiebung der Flüchtlinge demonstriert, obwohl sie in Eritrea kaum unter Verfolgung leiden müssten. Vor allem die heute noch zahlreich Überlebenden Repräsentanten des verheerenden Holocausts appellierten an die Regierung, im Angesicht der Geschichte des eigenen Volkes Menschlichkeit zu zeigen.

Dazu geriet Netanjahu wahrscheinlich zusätzlich unter Druck, da die Umsetzung seiner ursprünglichen Pläne durch rechtliche Zwänge und diplomatischen Schwierigkeiten in der Auseinandersetzung mit den afrikanischen Drittstaaten blockiert wurden.

Erst all diese Umstände mögen wohl dazu geführt haben, EU, UNO, weitere NGOs wie Amnesty International und allen voran Merkel-Deutschland auf den Plan zu rufen, nicht nur um Netanjahu an seinen Abschiebeplänen bewusst zu hindern, sondern um genau jene Migranten in unsere Länder zu importieren, gegen die in den besonders bereicherten Gebieten Israels demonstriert wird, weil sie dort nur Ärger verursachen.

Somit steht Netanjahu nachdem er glücklicherweise unerwartet von seiner Vereinbarung mit dem UNHCR zurücktrat erneut zwischen den Stühlen.

Einerseits hätte er im Rahmen des Abkommens wenigstens zunächst einen Teil der Invasoren auf eine zufriedenstellende Weise für die Abschiebegegner losgehabt, anderseits wären die Befürworter der Massendeportationen damit nicht zufrieden gewesen, weil sie bestenfalls alle 40.000 loshaben wollen. Nun, stellt sich die Frage, was Netanjahu in dieser Lage weiterhin zu tun gedenkt und ob es die vormals geplanten Massendeportationen geben wird, oder ob er vorerst auf seinen Flüchtlingen sitzen bleibt? Man könnte darauf spekulieren, dass die Abschiebungen nun stattfinden.

Zwischen 2014 bis 2018 wurden bereits 9613 Flüchtlinge im Rahmen der Resettlement-Programme vom UNHCR in Deutschland abgeladen.

Somit bestätigt sich erneut:

Es wird weder „Obergrenzen“ oder Einschränkungen in der deutschen Einwanderungspolitik geben, sonst würde man dem Beispiel Netanjahus folgen und Massenabschiebungen illegaler Invasoren ohne Anspruch auf Asyl planen. Auch darf man sich nicht davon täuschen lassen, das scheinbar die Anzahl der Asyl-Neuanträge zurück geht.

In Anbetracht der mindestens 500 täglichen illegalen Invasoren die nach Deutschland eindringen um zu bleiben, oder die 390.000 syrischen Familiennachzügler, die immer weitere nach sich ziehen und anderweitig per Direktflug hereingeholte Neubürger, ist das alles Augenwischerei, weil sie per Visa Einreisen und dementsprechend keine Asylanträge mehr stellen müssen.

Auch Resettlement-Kandidaten verfügen zumeist bei der Einreise schon über einen Status oder Visa, bevor sie hier ankommen. So wird bis auf weiteres eine Menge „Integrationsarbeit“ zu leisten sein, bis man diesen Leuten wenigstens zuerst einmal beigebracht hat, wie man eine Toilette benützt.

Nur all das ist bestimmt kein Grund zur Sorge, weil Deutschland bleibt ja Deutschland, mit allem was uns lieb und teuer ist, auch wenn die UN-Behörde irrtümlicherweise glaubt, dass Migration unvermeidlich und wünschenswert sei. Gott mit uns.

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5 Kommentare zu „Wird Netanjahu nun an den Massenabschiebungen festhalten?

  1. Zitat: „Vor allem die heute noch zahlreich Überlebenden Repräsentanten des verheerenden Holocausts appellierten an die Regierung, …“

    Schlampig geschafft kann man da nur sagen, wo doch die bösen Nazis die Juden Europas vollkommen ausrotten wollten, nicht wahr ???

    Im Übrigen sei auch hier nochmals angemerkt, daß der Begriff „Holocaust“ im Zusammenhang mit dem postulierten Vorwurf schlicht weg falsch ist:

    Der Begriff Holocaust (griechisch ὁλοκαύτωμα holokaútoma „vollständig Verbranntes“) bezeichnete im Altertum ursprünglich ein Brandopfer zu Ehren eines Gottes.

    Der Begriff „Holocaust“ stammt vom griechischen Wort „holókauton“ bzw. „holokauston“ und bedeutet „vollständiges Brandopfer“, das vollständige Verzehrtwerden der Opfergabe durch die Flamme erscheint im Begriff als „Ganzopfer“. Es findet mehrfach Erwähnung in der Bibel, etwa im Buch Genesis (1. Mose 22, 2):

    „Gott sprach zu Abraham: ‚Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du liebhast, und geh hin in das Land Morija und bringe ihn dort als Brandopfer (holókauton) dar auf einem Berge, den ich dir sagen werde.‘“

    In der lateinischen Bibelübersetzung wurde das Wort als „holocaustum“ übernommen. In der deutschen Bibelübersetzung nach Martin Luther heißt es „Brandopfer“, während das Wort in englischsprachigen Bibelübersetzungen nicht übersetzt wurde und als Fremdwort „holocaust“ bestehen blieb und in der Folge mit der Bedeutung einer großen Zerstörung mit hohem Verlust an Menschenleben Einzug in den allgemeinen Sprachgebrauch fand.

    Inzwischen dürfte dies auch so manch einem Eiferer selbst aufgefallen sein, so daß in den VSA folgender Begriff kreiert wurde:

    Shoah (auch Schoa geschrieben) ist ein hebräisches Wort und bedeutet auf deutsch „Unheil“ und „große Katastrophe“. Allgemein ist dieser Begriff gleichbedeutend mit dem sogenannten Holocaust und wird seit einigen Jahren zunehmend verwendet. Shoa- bzw. Holocaust-Gläubige werden als Zugehörige des Shoaismus bezeichnet, auch Shoaisten genannt.

    Nach dem Zweiten Weltkrieg nannte man es „Auschwitz“, ab 1978 nach der gleichnamigen VS-Propagandafilmserie „Holocaust“.

    Der jüdische Regisseur Claude Lanzmann sprach 1985 in seinem neunstündigen Dokumentarfilm über die Juden von der „Shoah“. Er suchte für die Aussonderung und Vertreibung von Juden aus Europa, die er nicht verstand, ein Wort, das er ebenfalls nicht verstand. Dabei störte es ihn nicht, daß es sich um einen religiös aufgeladenen Begriff handelt: Auf hebräisch bezeichnet man damit eine Katastrophe, die der jüdische Gott Jahwe über die Welt gebracht hat. Inzwischen hat sich der Begriff auch in der BRD eingebürgert.

    Im wahrsten Sinne des Wortes fand jedoch ein Holocaust in Dresden, Pforzheim und anderswo statt … aber der wurde an Deutschen vollzogen und ist somit selbstverständlich vollkommen bedeutungslos !!!

    Verwendete Quelle: Metapedia

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  2. … aber der wurde an Deutschen vollzogen und ist somit selbstverständlich vollkommen bedeutungslos

    Was sonst? 😥

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