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Großer Friedrich steig hernieder…

Großer Friedrich steig hernieder und regiere Preußen wieder, hilf mit deiner starken Hand, unserm armen Vaterland!

 

Alle Deutschen stehen bereit für Preußens alte Herrlichkeit!

 

Text:

„In Berlin „Unter den Linden“ da steht ein Monument von unsrem großen König Friedrich, den jeder gute Deutsche kennt! Wie oft bin ich dort gewesen bei Regen und Sonnenschein und dann fielen mir immer wieder die schönen Worte ein:

Großer Friedrich steig hernieder und regiere Preußen wieder. Hilf mit deiner starken Hand unserem armen Vaterland! Großer Friedrich steig hernieder und regiere Preußen wieder. Lass in diesen miesen Zeiten den Bundeskanzler weiter reiten!

Friedrichs alte Generäle, ach wie bräuchten wir sie jetzt, wo man unser Volk verleumdet, gegen unsere Wehrmacht hetzt. Denn bei Seidlitz hoch zu Pferde, die ganze Bande machte kusch und dann rauf auf das Gesindel, wie einst Zieten aus dem Busch!

Großer Friedrich steig hernieder und regiere Preußen wieder. Hilf mit deiner starken Hand unserem armen Vaterland! Großer Friedrich steig hernieder und regiere Preußen wieder. Lass in diesen miesen Zeiten den Scharping auf dem Balkan reiten!

Dann gibt’s Heulen und Zähneklappern für das ganze Lumpenpack. Dann ist Schluss mit Tischlein-deck-Dich, da gibts Knüppel aus dem Sack! Das sind die Haderlumpen, die das Vaterland verkaufen, Fridericus gib die Order, die Kerls sollen Spießruten laufen!

Großer Friedrich steig hernieder und regiere Preußen wieder. Hilf mit deiner starken Hand unserem armen Vaterland! Großer Friedrich steig hernieder und regiere Preußen wieder. Alle Deutschen stehen bereit für Preußens alte Herrlichkeit!

Großer Friedrich steig hernieder und regiere Preußen wieder. Hilf mit deiner starken Hand unserem armen Vaterland! Großer Friedrich steig hernieder und regiere Preußen wieder. Lass in diesen miesen Zeiten das ganze Pack zum Teufel reiten!“

 

 

*******

 

Quellen:

Liedtext:

https://www.politikforen.net/showthread.php?32515-Texte-Nationaler-Lieder/page2

Beitragsbilder:

http://geschichte-wissen.de/blog/magazin-friedrich-preussen/

https://en.wikipedia.org/wiki/Equestrian_statue_of_Frederick_the_Great

http://www.lexikus.de/bibliothek/Friedrich-der-Grosse

Ein Kommentar zu „Großer Friedrich steig hernieder…

  1. Soso, der Große also ???

    Folgende Begebenheit zeugt eher vom Gegenteil, hatte doch seine Unbeherrschtheit und Unduldsamkeit schwere Folgen für den, der im Freund und Helfer war:

    „Für den Gang der Erziehung des jungen Friedrichs entwarf Friedrich Wilhelm I. einen genauen Plan. Liebe zu Soldatenstand, Frömmigkeit des Herzens, Liebe und Furcht zu Gott waren die Hauptgrundzüge; danach kam das wissenschaftliche Gebiet. Als dann aber gewisse Neigungen des jungen Friedrichs gar zu sehr von den Grundsätzen des Vaters abwichen, kam es zu einem Zerwürfnis zwischen Vater und Sohn. Der Prinz zeigte lebhafte Hinneigung zu französischen Büchern. Er liebte es, sein Haar nach der Mode der Franzosen zu frisieren, trug, wenn der Waffendienst ihm Muße ließ, französische Kleider und liebte das Flötenspiel, da ihm eine große musikalische Begabung angeboren war. Sein Vater Friedrich Wilhelm fühlte sich durch und durch als deutscher Fürst und haßte alle französischen Sitten, denn es ging an den Höfen Deutschlands, wo man dem französischen Wesen Tür und Tor geöffnet hatte, schlimm genug zu. Als der Kronprinz Friedrich älter wurde, kam es zu immer stürmischeren Szenen zwischen Vater und Sohn. Der Jähzorn König Friedrich Wilhelms stieg oft so hoch, daß er seinen Prinzen körperlich mißhandelte.

    Der aufgebrachte König, der die Folgen seiner Worte niemals erwog, fügte der Mißhandlung noch den Schimpf hinzu, indem er sagte: „Wäre er selbst von seinem Vater so behandelt worden, so hätte er sich totgeschossen, aber Friedrich habe keine Ehre, er lasse sich alles gefallen.“

    Von jenem Augenblicke an trug sich der Kronprinz ernstlich mit Fluchtgedanken, die er allerdings schon früher gehegt hatte. Der Kronprinz verabredete sich mit einigen seiner Freunde, dem Leutnant Hans Hermann von Katte von den königlichen Gendarmen und den Brüdern Keith – der eine war Page, der andere Leutnant in Wesel – zur Flucht.

    Auf einer Reise nach Süddeutschland, die der König am 5. August 1730 antrat, und auf welcher der Kronprinz ihn begleiten sollte, wollten die jungen Leute die Flucht durchführen. Im Dorf Steinsfurth, nahe Mannheim, übernachtete die Reisegesellschaft in zwei Scheunen, da Friedrich Wilhelm gerade solche einfachen soldatischen Reisequartiere liebte. Der Prinz gedachte über den Rhein nach Frankreich zu fliehen und dort Zuflucht zu suchen. Indessen hatte der Oberstleutnant Hans Friedrich von Rochow, des Prinzen militärischer Begleiter, dem Kammerdiener Gummersbach dringend empfohlen, auf seine Königliche Hoheit zu achten. Alsdann erwischte der Kammerdiener den jungen Prinzen bei seinem Fluchtversuch und fragte diesen daraufhin, was er vorhabe. „Ich will aufstehen“, antwortete Friedrich, „was geht es Dich an.“ Durch die Wachsamkeit des Kammerdieners konnte die Flucht des Prinzen vereitelt werden.

    Leutnant von Katte wurde daraufhin in Berlin verhaftet, und der König litt unendlich, da er sich von aller Welt verraten sowie von Ränken und Komplotten umsponnen glaubte. Er nahm an, daß England und Frankreich mit dem Prinzen gegen ihn im Bunde seien, und doch war das Ganze schließlich nichts weiter als ein unüberlegter Jugendstreich eines schwer gekränkten jungen Prinzen, der die väterliche Behandlung nicht mehr ertragen zu können glaubte. Bei der Untersuchung gegen den Kronprinzen und seine Helfer kamen die dort gestellten Fragen von König Friedrich Wilhelm höchstpersönlich.

    Den Leutnant von Katte verurteilte die Hälfte der Richter zum Tode durch das Schwert, die andere Hälfte zu lebenslänglichem Gefängnis. Das mildere Urteil galt. Es wurde dem König eingereicht. Aber Friedrich Wilhelm sandte zornig die Akten zurück und befahl das andere Urteil über Katte. Er hielt das Verbrechen von Kattes für ein Majestätsverbrechen und verurteilte ihn aus königlichem Recht zum Tode durch das Schwert. „Wenn das Kriegsgericht“, so schrieb der König, „dem Katte das Urteil mitteilt, so soll ihm gesagt werden, daß es Seiner Königlichen Majestät leid um ihn täte, aber es wäre besser, daß er stürbe, als daß die Gerechtigkeit aus der Welt käme.“

    In der Frühe des 6. November erst erhielt Kronprinz Friedrich in seinem Gefängnis von zwei Offizieren die Nachricht, daß die Hinrichtung Kattes beschlossen sei und daß sie auf Befehl des Königs vor den Fenstern des Kronprinzen stattfinden sollte. „Was bringen Sie mir für eine böse Zeitung“, schrie Friedrich in tiefster Seele getroffen auf, „Herr Jesus, bringen Sie mich doch lieber ums Leben!“ Als der dumpfe Trommelklang anzeigte, daß von Katte zum Tode schritt, trat Friedrich ans Fenster. Schon stand der geliebte Freund im Kreis der Soldaten. Bis zur letzten Minute hoffte man auf einen königlichen Gnadenerlaß. Er traf nicht ein. Das Haupt von Kattes fiel.“

    aus Metapedia

    Für mich persönlich war er nie „der Große“, weil im wahre Größe nicht zu eigen war !!!

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