Feuilleton · Gesellschaft · Protest · Zivilisation

Gutmenschen sind unheilbar


Gutmenschen, meist grün-links ausgerichtet und von Deutscher Schuld beladen, wollen außer am eigenen Volk immer gutes tun, wobei sie oft das Gegenteil bewirken, vor allem wenn es um vermeintliche „Flüchtlinge“ geht, die sie besonders vorzüglich umsorgen, obwohl es sich dabei zumeist um Migranten handelt, die von den politischen Eliten zu unserer kulturellen wie ethnischen Auflösung bis hin zur Ersetzung hereingeholt werden.

Nun sieht man häufig in den Fußgängerzonen ausländische, meist osteuropäische Bettler, die auf dem Boden kniend um Geld betteln.

Im Gegensatz zu Bettlern oder Schnorrern die der deutschen Obdachlosen-oder Berberszene zuordbar sind, bekommen sie nur selten etwas von mir, weil sie leider oft irgendwelchen mafiös organisierten Bettlerbanden angehören, die ihr erbetteltes Geld an ihre Bosse abliefern müssen, die sich damit in Rumänien, Bulgarien oder Ungarn ein feudales Leben finanzieren.

Wenn man nun aber wirklich aus dem Herzen heraus etwas gutes tun will, darf man eigentlich nicht die Unterscheidung anstellen, welcher Art ein Bettler sein könnte, bevor man ihm eventuell etwas zukommen lässt, aber man kann durchaus vorher prüfen, ob sich ein Bettler als würdig erweist, eine Zuwendung zu empfangen.

Dazu muss erwähnt sein:

Da ich als junger Mann um die Zwanzig selbst eine zeitlang obdachlos war, weiß ich sehr genau wie froh man ist, wenn man etwas in die Kasse bekommt, dazu weiß ich aber auch wie man sich verhält, um potenzielle Spender gnädig zu stimmen. Meine Masche beim schnorren war, zurückhaltend und freundlich Menschen anzusprechen, um ihnen im weiteren Verlauf eine vorher zurechtgelegte Legende in kurzen Worten mit der daran geknüpften Bitte auszuführen, ob es nicht möglich ist, mir mit einer kleinen Zuwendung für mein Abendessen weiterzuhelfen, wobei ich aber auch für eine Zigarette äußerst dankbar wäre.

Jedenfalls war ich erfolgreich mit meiner Tour und zwanzig oder dreißig Mark nach einer Stunde lagen schon mal drinn, vor allem wenn ich schon etwas getankt hatte, weil dies meine Redegewandheit ungemein erhöhte, womit es mir dann auch genug war.

Gut, nun ist das alles schon über dreißig Jahre her und heute lebe ich längst in geordneten Verhältnissen und habe mein Auskommen, aber dennoch habe ich nicht vergessen wie die Not schmeckt und deshalb gebe ich auch schon mal was und bin bereit zu helfen, obwohl ich leider nicht reich geworden bin. Aber nicht jeder bekommt etwas von mir bevor er sich nicht als würdig erwies und ich entscheide in der letzten Sekunde, ob sich das Säckel öffnet oder nicht und dabei gehe ich wie folgt vor:

Wenn ich also auf einen Bettler treffe und augenblicklich über genügend Geld verfüge, um etwas abgeben zu können, lege ich mir zuvor in meiner Geberhand einen Betrag zurecht, den ich spenden mag und nehme dazu noch zwei oder drei eincent-Münzen zwischen Daumen und Zeigefinger. So bleibe ich dann vor dem Bettler stehen und lege ihm zuerst nur die ein oder zwei Centmünzen in den Bettelbecher oder in die Hand, um die Reaktion abzuwarten. Sollte ich nur einen enttäuschten oder bösen Blick ernten und kein Danke hören, gehe ich ungerührt weiter.

Sollte ich aber ein Danke vernehmen können, öffnet sich im selben Augenblick meine Hand ein weiteres Mal, um das vorgesehene Geld auszuschütten.

Man kann sich vorstellen wie ich dabei schon oft in überraschte Gesichter geschaut habe, aber Schnorrer oder Bettler die mir von vornherein unflätig, aggressiv und fordernd entgegentreten, erhalten außer einem verständnislosen Kopfschütteln nichts, wie kürzlich als sich mir in meiner Stadt ein junger Mann, der offensichtlich dem Asylanten-Spektrum angehört, mit einer fordernden Haltung Zigaretten verlangte, oder der ungepflegte besoffene Punk, der aufdringlich pöbelnd einen Euro wollte.

Deshalb also für asylbesoffene, antideutsche, links-grüne, von der auferlegten Deutschen Schuld erschlagenen „Gutmenschen“ in alle Ehren, es soll nicht grundsätzlich angezweifelt sein, dass sie oft nahezu unter Selbstaufgabe dazu neigen, jedem dahergelaufenen helfen zu wollen, vielmehr sei dazu angeraten, nicht jedem vorbehaltlos zu helfen, ohne vorher zu prüfen, ob die entsprechenden „Hilfe-und Schutzsuchenden“ aufrichtige Absichten hegen, oder ob sie nur zu den unzähligen Verbrechern und Abzockern gehören, die unsere Kultur verachten, den Islam verbreiten wollen, unverschämte Forderungen stellen, oder sich nur auf unsere Kosten dauerhaft einen schönen Lenz machen wollen.

Für mich persönlich kommt es jedenfalls nicht darauf an, welche Herkunft, Rasse oder kulturellen Hintergrund ein um Hilfe ersuchender vertritt, sondern ob er einer wirklichen Not erliegend aufrichtige Absichten hegt und nicht nur meine Gutmütigkeit für eigennützige Zwecke ausnützt und mich abzocken will. Gott mit uns!

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5 Kommentare zu „Gutmenschen sind unheilbar

  1. Super SoundOffice! So mache ich das auch. Danke für Deine Offenheit. Ich war auch mal arm. Vielleicht muß das so sein, daß man dann die Dinge erst so richtig betrachten kann?
    Schnorrer kann ich nicht ab, aber Bedürftigen helfe ich gerne wo geht. Egal, und wenn es nur ein Euro aus dem geparkten Einkaufswagen ist. Die erinnern sich an Dich, wünschen Dir einen schönen Tag, oder man kommt mit ihnen ins Gespräch. Da bricht einem doch kein Zacken aus der Krone, im Gegenteil. Man lernt Menschen aus allen Schichten kennen, und weiß Geld oder „Wohlstand“ erst richtig zu schätzen.

    SoundOffice: Hallo Zulu, was sich dabei auch immer wieder bewahrheitet ist, dass man eher von einem armen alten Mütterchen mit knapper Rente etwas bekommt, als von reiche, eingebildete Geldsäcke, die entweder abfällig auf einen herunterschauen, oder dumpfe Bemerkungen von sich geben.

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    1. Man muß Gutes tun, damit es in der Welt sei. Und wer Gutes tut, hilft sich selbst am Meißten. Das kommt immer sofort zurück und macht froh. Fiese Menschen zu erkennen, die andere nur benutzen und ausbeuten, jaa…das mußte ich auch schmerzhaft lernen. Nicht wenige davon gibt es heutzutage in der Konsumgesellschaft. Muß nicht unbedingt mit Geld verbunden sein, auch im Straßenverkehr beispielsweise, zu viele Egoisten. Einfach mal winken oder Vorfahrt gewähren…wo ist das Problem? So einfach! Und schon ginge es allen besser. Hmm. Sterben wir aus? Stirbt dieses Verhalten aus? Darüber mache ich mir oft Gedanken.

      Bin ja Bulli-Fahrer. Wir winken uns einander zu…und wenn einer am Straßenrand liegt ist es Pflicht anzuhalten und zu helfen! Warum nur bei Bus-Fahrern? Ich finde das einfach nur logisch, vielleicht hat man ja Werkzeug oder das passende Ersatzteil dabei, und lernt gleich wieder jemanden kennen. Ach, hab schon soo tolle Erlebnisse dadurch gehabt:) Das Alles verpassen die ganzen geldgierigen Gramusel doch? Aber sie beuten uns nebenbei aus. Da muß man eben aufpassen/selektieren lernen. Hmm. Hab nur wieder laut gedacht:)

      Fazit: Wer Gutes tut, bekommt Gutes zurück! Wer aber Musel´s ins Land schleust, und denkt er hilft armen Menschen in Seenot, ist ein verkorkster Gutmensch, eine völlig andere Rasse.

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      1. Du hast genau den Konflikt beschrieben, mit dem ich als Christ und (ehtenamtlicher) Sozialarbeiter fast täglich konfrontiert bin. Wenn man kritische Worte verliert, heißt es „das ist unchristlich“. Kritik ist nur an Kritikern erlaubt. Da aber ist (fast) alles erlaubt……..

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  2. Oh auch „Gutmenschen“ sind heilbar. Es bedarf nur eines eindrucksvoll- traumatischen Erlebnisses.
    Denn bei aller Dekadenz sind „Gutmenschen“ in der Regel geborgen und ohne Sorgen aufgewachsen. Triff sie da, und sie fallen aus allen Wolken. Natürlich gibt es auch einige Hartnäckige, welche noch danke sagen und meinen ein Raub, eine Vergewaltigung, ein Mord gehörten zu den notwendigen Übeln der Nächszenliebe……
    Solchen allerdings ist nur noch einer Geschlossenen
    Einrichtung zu helfen….wenn überhaupt…

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    1. Ja@Bauer Anton. Es bedarf leider meißt erst eines (traumatischen) Erlebnisses, um seine Gesinnung evtl. einmal zu überdenken & im Gehirn umzuprogrammieren. Sonst säßen wir nicht so in der Klemme. Wie viele Mitwisser packen erst aus wenn sie 70, 80, 90 sind? Dann erst haben sie´s kapiert, oder die Offenbarung kurz vorm Tod. Bspw. nehmen wir Soldaten, die heldenhaft in irgendeinen Krieg ziehen, sich „mächtig & cool“ fühlen mit ihrer dicken Knarre…bis ihnen das Blut und Gehirn des besten Freundes ins Gesicht spritzt. Dann ist plötzlich aus die Maus. Doch nich mehr so cool? Aha. Hätte man mal vorher nachgedacht.
      Irgendwie ist der Mensch noch nicht ausgereift, weiß auch nicht.

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