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„Der Geist des Waldhofs“

(Fortsetzungsreihe: Wem dient Merkel wirklich, Kapitel 8 „Der Geist des Waldhofs“) „Der Geist des Waldhofs“: Wie bereits erwähnt, übertrug Albrecht Schönherr seinem Vertrauensmann Horst Kasner Aufbau und Leitung des für die Theologenfortbildung in Brandenburg maßgeblichen Pastoralkollegs Waldhof bei Templin.

Schönherr, 1936 in Berlin als Pfarrer ordiniert, hatte in der NS -Zeit Kontakte zur Bekennenden Kirche unterhalten und Bonhoeffers* Predigerseminar Finkenwalde besucht.

Nach Wehrmachtdienst und britischer Kriegsgefangenschaft wurde er 1946 Superintendent des Kirchenkreises Brandenburg/Havel, 1962 Generalsuperintendent in Brandenburg, 1969 Chef des Bundes der Evangelischen Kirchen in der DDR; von 1972 bis 1981 (Ruhestand) wirkte er als Bischof der Ostregion der Berlin-Brandenburgischen Kirche.

Schönherr war maßgeblich an der Spaltung der Evangelischen Kirche in Deutschland (Bundesrepublik/DDR) beteiligt. Er betrieb Kollaboration mit der SED (Höhepunkt war das „Gipfeltreffen“ mit Honecker, 6. März 1976) und gab die Parole aus: „Die evangelische Kirche in der DDR ist nicht Kirche gegen, nicht neben, sondern im Sozialismus.“

Ehrhart Neubert schreibt in seiner „Geschichte der Opposition in der DDR“ (Berlin 1998), Schönherr habe „die Regieanweisung für eine Kirche gegeben, die auf eigene Kosten den Konflikt mit der SED -Gesellschaft scheute“.

Der Regieanweiser engagierte sich leitend in kommunistisch infiltrierten und von der Stasi durchsetzten Organisationen wie dem „Weißenseer Arbeitskreis“, in dessen Führung auch Horst Kasner mitmischte, und der 1958 gegründeten, von Moskau gelenkten Prager „Christlichen Friedenskonferenz“, für die Kasner ebenfalls wirkte.

Schönherr schien von der „Bewältigung“ Hitlers wie besessen zu sein. Und diese Obsession steigerte sich bei ihm, je länger die Zeit des NS-Diktators zurücklag** und je höher die Leichenberge weltweit durch neue Kriege und Genozide wurden.

1988 brachte der Altbischof seine „Vergangenheitsbewältigungs“ -Philosophie bei einem Gedenkgottesdienst in Dachau wie folgt zum Ausdruck:

Der Holocaust an den Juden werde dem deutschen Volk „noch über Generationen hin anhaften“; eine „Befreiung von dieser Schuld“ könne, wenn überhaupt, vielleicht irgendwann einmal und nur durch „harte Arbeit, Kleinarbeit, Knochenarbeit“ erreicht werden. Deutschland trage wegen Hitler „ein Kainsmal“, rief Schönherr in Dachau abschließend aus.

In Büchmanns „Geflügelten Worten“ findet man zum Begriff „Kainsmal“ die Erläuterung: „Nach der Bibel soll dieses Zeichen bewirken, dass niemand Kain erschlägt. Heute braucht man dieses Wort als allgemeine Umschreibung für einen Verbrecher.“

Von 1960 bis 1990 also war Horst Kasner Chef des Pastoralkollegs in Schönherr’schem Geiste auf dem „Waldhof“-Gelände, einen Kilometer abseits der Stadt Templin am Templiner Kanal. Es handelte sich sozusagen um ein Dorf für sich.

Die Kasners bewohnten das „Haus Fichtengrund“, ein 3-geschossiges Gebäude mit anhängendem Seminartrakt. Angela Merkel: „Ich kam nicht aus einem typischen Pfarrhaus, weil mein Vater während meiner ganzen Kindheit in der Weiterbildung für Pfarrer tätig war, also ein Seminar geführt hat. Es gab nicht den klassischen Gemeindebetrieb drum herum.“ An anderer Stelle berichtete sie über das Leben auf dem Waldhof: „Wir hatten daheim immer eine sogenannte Hausmutter. Und noch etwas früher hatten wir einen Gärtner.“

Für Hilfsarbeiten zog Kollegchef Horst Kasner auch Behinderte heran, die auf dem ausgedehnten Waldhof-Areal in separaten Behausungen untergebracht waren. Angela Merkel: „Es gab dort Mongoloide und viele von ihnen waren bettlägerig. Die wurden in der DDR-Zeit unsäglich schlecht behandelt. Einige mussten ständig angebunden auf Bänken sitzen . . . Bei uns hat immer jeweils einer der erwachsenen Patienten gearbeitet.“

Wohlgemerkt: Die Betreuung der Behinderten auf dem Waldhof-Gelände gehörte nicht zu den Obliegenheiten Pfarrer Kasners.

Dass er seine guten Beziehungen zur DDR-Obrigkeit für die Verbesserung des offenbar furchtbaren Loses der Schwerstbehinderten auf dem Waldhof genutzt hätte, ist allerdings nicht bekannt geworden. Stattdessen liest man bei Prof. Langguth: „Der frühere Technische Leiter auf dem Waldhof, Ulrich Schoeneich, heute Bürgermeister von Templin, hatte sich jahrelang mit Kasner gestritten. Es gab heftige Auseinandersetzungen, da infolge des wachsenden Raumbedarfs Kasners und seines Stellvertreters die Behinderten zu wenig Platz hatten. Kasner ‚weitete das Pastoralkolleg auf Kosten der Behinderten aus‘, sagt Schoeneich.“

Der Templiner Waldhof -Komplex war erwachsen aus einem „Knabenrettungshaus“ für verwahrloste Stadtjungen, 1854 von der Herrnhuter Brüdergemeinde im Geiste des evangelischen Theologen Johann Hinrich Wichern gegründet. Von 1927 bis 1933 leitete Pastor Heinrich Grüber die Anstalt.

Er galt nach der Machtübernahme Hitlers wegen seiner engen Beziehungen zu national-soldatischen Kreisen („Stahlhelm“, „Nationaler Club“) und als Vordenker des allgemeinen Arbeitsdienstes als ein Favorit für den Posten des Staatssekretärs im Reichsarbeitsministerium, überwarf sich aber mit der NS-Obrigkeit, war von 1940 bis 1943 Funktionshäftling (Blockältester, Dolmetscher) im Konzentrationslager Sachsenhausen, dann im „Pfaffenblock“ von Dachau, und konnte nach seiner Entlassung aus dem KL mitten im Krieg, Juni 1943, wieder als Pfarrer in Berlin tätig sein.

Von 1949 bis 1958 fungierte Grüber als EKD-Bevollmächtigter in Ostberlin, später auch noch als Ehrenpräsident der Deutsch -Israelischen Gesellschaft in der Bundesrepublik.

Während im 3. Reich das Ausbildungsangebot für schwererziehbare oder straffällige Jugendliche auf dem Waldhof erweitert worden war — beispielsweise um eine 3-klassige Berufsschule für Tischler, Schneider und Schuhmacher —, kam diese Arbeit in SED- Zeiten mehr und mehr zum Erliegen. Die kommunistische Obrigkeit wünschte nicht, dass kirchlich-diakonische Einrichtungen Erziehungsaufgaben wahrnähmen.

1958 dann erfolgte die gänzliche Umwandlung der Jugenderziehungsanstalt auf dem Waldhof-Gelände in ein kirchlich betreutes Behindertenheim.

*Auch bei Bonhoeffer muß mal mit der Legendenbildung aufgeräumt werden.

Im Konfirmandenunterricht erzählt man oft den jungen Schülern, welche meist noch die Pubertätspickel im Gesicht haben, daß Bonhoeffer für seinen Glauben als Märtyrer (Blutzeuge) gestorben wäre. Wie so oft, sieht natürlich die schlichte Realität ganz anders aus.

Leserbrief zum Artikel „Dietrich Bonhoeffer“, Bundesbrief Nummer 141, Seite 46

Nicht als Vorbild geeignet

Bundesbruder Santura ehrt es, daß er den Lesern und darunter vor allem jungen Bundesbrüdern eine schlesische Biographie zum Vorbild präsentiert. Und es wundert nicht, daß er sich dem so genannten „V-Mann Gottes und der Abwehr“1 widmet, wird dieser in Medien und von Christen, Atheisten und postmodernen Neo-Religiösen gleicherweise doch gerne als „ökumenischer Universalheiliger“2 gefeiert.

Abgesehen davon, daß Bundesbruder Santura den Namen Bonhoeffers durchgängig falsch schreibt, er hieß Dietrich Bonhoeffer und nicht Dietrich Bonhoeffer, blendet Bundesbruder Santura – vielleicht aus Unkenntnis – auch Handlungen und Charaktereigenschaften dieses Gottesmannes aus, die meines Erachtens gegen eine Vorbildfunktion sprechen.

Nicht jeder, der gegen den Nationalsozialismus eintrat, ist von lauterem Charakter – oder wie der sicherlich unverdächtige Nachkriegs-Bundestagspräsident Eugen Gerstenmaier (CDU) zu den Vorgängen rund um den 20. Juli 1944 einmal selbstkritisch erklärte: „Was wir im deutschen Widerstand während des ganzen Krieges nicht wirklich begreifen wollten, haben wir nachträglich vollends gelernt: daß dieser Krieg schließlich nicht nur gegen Hitler, sondern gegen Deutschland geführt wurde.

Das Scheitern aller unserer Verständigungsversuche aus dem Widerstand … war deshalb kein Zufall. Es war ein Verhängnis, dem wir vor und nach dem Attentat machtlos gegenüberstanden.“3 Und Bonhoeffer beteiligte sich am Kampf gegen Deutschland – nicht nur gegen den Nationalsozialismus, wie ich später präzisiere.

Bonhoeffer wird heute als einer der wichtigsten Theologen des 20. Jahrhunderts angesehen. Ich gebe zu, daß ich als Nichtreligiöser und eher den Naturwissenschaften zugeneigter Zeitgenosse nichts Negatives über den Theologen Bonhoeffer sagen kann. Seine ursprünglich vom autoritären deutschen Protestantismus geprägten Thesen wurden beim einfachen Volk allerdings sicherlich als sehr abwegig aufgefaßt, formulierte er beispielsweise noch im Juli 1944 Gott als eine abzuschaffende Arbeitshypothese. Für einen Theologen sicherlich eine gewagte These!

Als weitaus interessanter erachte ich aber seinen weltlichen Werdegang, denn genau dort finden sich Punkte, die nicht zu dem heute vermittelten Bild passen:

Obwohl er bereits unmittelbar nach der Machtübernahme 1933 mächtig gegen den Staat wettert, es erst vorzieht ins Ausland zu gehen, wird er nach seiner Rückkehr nach Deutschland aus Großbritannien als religiöser Querdenker erst einmal nicht verfolgt. Erst 1940, nach Ausbruch des Zweiten Weltkriegs, also mitten im Krieg, erhält er Rede- und Schreibverbot, da er illegale Priesterseminare leitet. Er schafft es dennoch als Mann der Kirche in den Dienst des Verschwörers Admiral Canaris zu treten, seines Zeichens von 1935 bis 1944 Leiter des Amtes Ausland/Abwehr im Oberkommando der Wehrmacht und wohl der ranghöchste deutsche Verschwörer.

Canaris und die Angehörigen des so genannten Canaris-Oster-Kreises, einer Untergruppe der „Schwarzen Kapelle“, also der Verschwörer um den 20. Juli (Adlige, Offiziere und hohe Verwaltungsbeamte), machen sich des Landesverrates schuldig, indem sie politische und militärische Pläne vor allem den Briten übermitteln, die die Pläne zwar gerne annehmen, aber kein Interesse an einer Zusammenarbeit für ein demokratisches Deutschland mit dem Widerstand haben.

Dieser Verrat hat gerade in den letzten Tagen des Krieges zu tausenden toten deutschen Soldaten an allen Fronten geführt – und dies zu einer Zeit, als Churchill bereits eine bedingungslose deutsche Kapitulation forderte und dies Deutschland militärisch durch völkerrechtswidrige Flächenbombardements spüren ließ.

Ich möchte ausdrücklich betonen, daß meine Kritik an den Verschwörern nicht als Sympathiebekundung für den Nationalsozialismus verstanden werden darf.

Das Eintreten gegen eine undemokratische und totalitäre Diktatur ist ehrenwert! Darüber brauchen wir nicht zu streiten! Aber es ist eine Frage der Moral, wie man gegen eine Diktatur vorgeht. Der Hochverrat mag ein probater Weg sein, der Landesverrat auf Kosten von tausenden Soldaten an der Front und der durch diese beschützten Flüchtlinge besonders in den Ostgebieten ist es sicherlich nicht. Hier muß zwischen Hochverrat und Landesverrat genauestens differenziert werden. Und Bonhoeffer war zweifelsfrei ein Landesverräter.

Die Tatsache, daß sein eigentliches Bemühen bei den Alliierten vergeblich war, ist zudem die tragische Seite der Widerständler um den 20. Juli 1944. Diese vermochten nicht zu sehen, daß es den Alliierten nicht darum ging, einen Diktator zu stürzen, sondern um Deutschland nachhaltig zu schwächen, zu zerschlagen und zu dominieren, um es deutlich zu formulieren.

Verhaftet wurde Bonhoeffer am 5. April 1943 allerdings nicht aufgrund seiner verschwörerischen Taten, sondern aufgrund von rein kriminellen Devisenschiebereien im Bereich der Abwehr.4 Die Umstände im Gefängnis Tegel müssen sehr erträglich und auch im Widerspruch zur herrschenden Geschichtsschreibung gewesen sein:

Als ihn sein Onkel Generalmajor Paul von Hase besucht, zecht man über fünf Stunden inklusive Freigang gemeinsam mit dem „Stargefangenen“ und der Gefängnisführung und „schafft“ dabei vier Sektflaschen. In BRD-Gefängnissen dürfte es nicht so fidel zugehen. Der „Zossener Aktenfund“ im September 1944 ändert diese Vorzugsbehandlung aber schlagartig.

Dieser Aktenfund belegt das landesverräterische Engagement Bonhoeffers und besiegelt sein Schicksal: Die Hinrichtung am 9. April 1945 im Konzentrationslager Flossenbürg. Rein juristisch halte ich die Verurteilung für gerechtfertigt. Hier mag nun der eine oder andere empört aufschreien, aber wenn ich den Verrat in Kriegszeiten beurteile, der dazu führt, daß Deutsche an der Front zu Tausenden hingemetzelt werden, ist ein solches Urteil nachvollziehbar.

Auf Landesverrat hat zu allen Zeiten und vor allem während des Krieges im schlimmsten Fall der Tod gestanden, ganz gleich, welche Staatsform regierte.

Heute gilt es als en vogue, jegliche Kritik am Nationalsozialismus zu glorifizieren, auch wenn die damaligen Kritiker selbst unfreien politischen Systemen huldigten (siehe die Aufhebung sämtlicher Urteile betreffend kommunistischer Deserteure als Beispiel) oder sich zu Lasten von Deutschland und seiner Volksangehörigen wendeten (wie der Verrat militärischer Pläne aufgefaßt werden muß).

Eine solche Auffassung ist bei uns in Deutschland heute leider gang und gäbe. Daher ist es interessant, daß die Leitung der israelischen Gedenkstätte Yad Vashem es nach wie vor ablehnt, Dietrich Bonhoeffer als „Gerechten der Völker“, also als anerkannten und einwandfreien Gegner des Nationalsozialismus, aufzulisten, der sein Leben für die Rettung von Juden einsetzte. Einen lebensbedrohenden Einsatz für Juden habe es nicht gegeben. Und auch der

Bundesgerichtshof, unzweifelhaft freiheitlich-demokratischen Gesichtspunkten verpflichtet, sprach die Richter, die Bonhoeffer verurteilten, 1956 ausdrücklich frei.

Wir erinnern uns an Friedrich Schiller, ideologischer Anknüpfungspunkt der Burschenschaften des Vormärzes: In der Ballade „Die Bürgschaft“ wird der Tyrannenmord gerechtfertigt – zu Recht! Und auch das im deutschen Grundgesetz verankerte Widerstandsrecht (Artikel 20) schließt den Tyrannenmord als Mittel gegen einen verbrecherischen Diktator explizit nicht aus. Aber zu Lasten des Volkes darf dies nicht gehen. Und die Canaris-Verschwörer sind für schwere Verluste an der Front verantwortlich.

Daher sind Vorbilder, die wir in der Erziehung unseres burschenschaftlichen Nachwuchses dringend benötigen, wichtig, keine Frage! Aber das Hinterfragen von uns vermittelten Vorbildern ist dabei unerläßlich. Und bei genauem Hinschauen eignet sich Dietrich Bonhoeffer sicherlich nicht als Vorbild für Burschenschafter.
Norbert Weidner

********

 

 

Kapitel 9 „Das Schweigen des Vaters“ erscheint am Montag den 23.07.18

Vorangegangene Folgen: VorwortKapitel 1Kapitel 2Kapitel 3Kapitel 4Kapitel 5Kapitel 6, Kapitel 7

 

Hinweis: Der Originaltext wurde vom Stammkommentator „Stahlfront“ aus einem PDF-Dokument formatiert und modifiziert, indem Zahlen in Arabisch und nicht in Worte geschrieben wurden. Eingefügte Erklärungen sind mit Sternchen gekennzeichnet.

Informationen zum Buch: Wem dient Merkel wirklich? – von David Korn. ISBN 3-924309-76-0 by FZ-Verlag GmbH, 81238 München.

2 Kommentare zu „„Der Geist des Waldhofs“

  1. Zitat: „Abgesehen davon, daß Bundesbruder Santura den Namen Bonhoeffers durchgängig falsch schreibt, er hieß Dietrich Bonhoeffer und nicht Dietrich Bonhoeffer, ….

    Hier war leider die automatische Korrektur zu schnell, denn es muß richtig lauten:

    „Abgesehen davon, daß Bundesbruder Santura den Namen Bonhoeffers durchgängig falsch schreibt, er hieß Dietrich Bonhoeffer und nicht Dietrich Bonhöffer, …“

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  2. Zitat: „In der Ballade „Die Bürgschaft“ wird der Tyrannenmord gerechtfertigt – zu Recht!“

    Dies sehe ich anders, denn auch ein Tyrannenmord ist, wie ja die Bezeichnung zurecht ausweist, ein Mord, und Mord ist für mich auch in diesem Fall nicht gerechtfertigt, zumal ich Hitler auch nicht als Tyrannen ansehen kann, da er es schlichtweg nicht war. Nun, hier mögen die Ansichten auseinander gehen, sei sich also jeder seiner Ansicht gewiss.

    Was die Bestrafung Bonhoeffers betrifft, so ist auch da die Sache klar:

    Verrat – Verurteilung – Hinrichtung

    „Jede Seele unterwerfe sich den übergeordneten staatlichen Mächten! Denn es ist keine staatliche Macht außer von Gott, und die bestehenden sind von Gott verordnet. Wer sich daher der staatlichen Macht widersetzt, widersteht der Anordnung Gottes; die aber widerstehen, werden ein Urteil empfangen. Denn die Regenten sind nicht ein Schrecken für das gute Werk, sondern für das böse. Willst du dich aber vor der staatlichen Macht nicht fürchten, so tue das Gute, und du wirst Lob von ihr haben; denn sie ist Gottes Dienerin, dir zum Guten. Wenn du aber das Böse tust, so fürchte dich! Denn sie trägt das Schwert nicht umsonst, denn sie ist Gottes Dienerin, eine Rächerin zur Strafe für den, der Böses tut.“

    Römer 13, 1 – 4

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