Hintergrundwissen · Mythos Merkel · Politik

Moskauer Nächte / California Dreamin‘

(Fortsetzungsreihe: Wem dient Merkel wirklich, Kapitel 19 Moskauer Nächte / California Dreamin‘, präsentiert von „Stahlfront) Einen vielleicht noch bemerkenswerteren „Vertrauensbeweis“ aber brachte die DDR dem langjährigen Lebensgefährten Angela Merkels, Prof. Dr. Joachim Sauer, entgegen, der seit 1998 ihr 2. Ehegatte ist.

Biograph Langguth: „Interessant ist, dass Sauer noch zur DDR-Zeit, nämlich 1988 und 1989, für insgesamt 6 Monate ein Forschungsaufenthalt bei Professor Reinhard Ahlrichs vom Institut für Physikalische Chemie der Universität Karlsruhe genehmigt wurde.“

Einen „Dank an Dr. Joachim Sauer für kritische Durchsicht des Manuskriptes“ enthielt Angela Merkels am 8. Januar 1986 bei der Akademie der Wissenschaften der DDR, Zentralinstitut für Physikalische Chemie, Professor Dr. Lutz Zülicke, eingereichte Arbeit zur Erlangung des Doktorgrades der Naturwissenschaften (Dr. rer. nat.). Die 153 Schreibmaschinenseiten umfassende Dissertationsschrift trug den Titel: „Untersuchung des Mechanismus von Zerfallsreaktionen mit einfachem Bindungsbruch und Berechnung ihrer Geschwindigkeitskonstanten auf der Grundlage quantenchemischer und statistischer Methoden“.

Der Dank der Doktorandin für Durchsichtsdienste galt „jenem Joachim Sauer, der ihr guter Freund und damals noch verheiratet war und den sie 13 Jahre später selbst heiraten sollte“. (Nicole Schley)

Über Sauer später mehr. Nur eines schon vorweg: Sein radikaler Tapetenwechsel kurz nach dem Mauerfall — von Ostberlin nach San Diego / Kalifornien — könnte auch von Einfluss auf den Paradigmenwechsel zugunsten der USA bei Merkels Vormacht-Vorliebe gewesen sein. Lange nämlich war sie von der Sowjetunion hingerissen. So liest man bei ihrer Biographin Boysen: „Angela Merkel hatte seit ihrer Schulzeit ein Faible für die Sowjetunion und nahm begeistert am Austauschprogramm der Akademie der Wissenschaften teil.“

Dieses „Faible“ hatte sie beispielsweise auch zu einer wochenlangen „Tramp-Tour“ 1983 durch die Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken veranlasst, die bis nach Baku am Kaspischen Meer führte. Außerdem sei es, so das „Munzinger-Archiv“, Angela Merkels „ursprünglicher Berufswunsch“ gewesen, Lehrerin für Russisch zu werden.

Als nun aber ihr Lebensgefährte Dr. Sauer, eine Koryphäe auf dem Gebiet der chemischen Forschung in der DDR, Fachgebiet: Zeolithe, 1990/91 als hoch dotierter Deputy Technical Director bei Biosym Technologies Inc. im kalifornischen San Diego wirken konnte, stieg Angela Merkels Amerikabegeisterung in steile Höhen. Seither auch ist speziell Kalifornien erklärtermaßen ihr „Traumland“.

Lange bevor ihr California Dreamin‘ begann, also noch in Zeiten, als sie eher von Moskauer Nächten träumte, hatte Angela Kasner 1977 in 1. Ehe Ulrich Merkel, einen Kommilitonen an der Fakultät für Physik der Universität Leipzig, geheiratet. Die beiden waren sich bei gemeinsamer Teilnahme an einem Studentenaustausch mit der Sowjetunion näher gekommen. Die Reise hatte nach Moskau und Leningrad geführt.

Ulrich Merkel stammt aus dem thüringischen Vogtland. Seinem Vater gehörte dort, bis er von den Kommunisten enteignet wurde, ein mittelständischer Textilbetrieb.

Die kirchliche Trauung Angela Kasners mit Ulrich Merkel fand in der Georgen-Kapelle zu Templin statt. Der weihevolle Akt wurde von einem befreundeten Pfarrer vollzogen, nicht von Vater Kasner.

Dass bei Angela Merkel viel Liebe in der Beziehung zu ihrem 1. Mann im Spiel gewesen wäre, kann man den Quellen nicht gerade entnehmen. Sie sagt selbst: „Hauptgrund für die schnelle Heirat ist gewesen, dass es eine Chance, gemeinsam einen Arbeitsplatz am gleichen Ort zu bekommen, nur dann gab, wenn man verheiratet war.“

Die „Berliner Morgenpost“ schrieb dazu am 18. September 2005: „Angela Merkel macht heute keinen Hehl daraus, dass die Heirat handfeste Gründe hatte. Gemeinsamen Arbeitsplatz und Wohnung gab es bevorzugt für Eheleute.“

Merkel-Biograph Matthias Krauß ergänzt: „Ein zinsloser Ehekredit in Höhe von 5000 DDR-Mark war auch nicht zu verachten.“

Es dauerte nicht allzu lange, da ließ Angela Merkel ihren 1. Gemahl fallen.

Die Trennung ging von ihr aus. Biographin Leßnerkraus: „Das junge Paar findet in der Berliner Marienstraße eine Hinterhofwohnung . . . Ulrich Merkel renoviert nach Feierabend die ziemlich heruntergekommene Wohnung. 1981 ist er fertig und zufrieden mit der Renovierung, da verlässt ihn seine Frau.“

Die Scheidung erfolgte 1982, nach knapp 5 Ehejahren.

Angela Merkel konnte es im Nachhinein offenbar gar nicht schnell genug gegangen sein. „Nach 3 (!) Jahren waren wir wieder geschieden“, erzählte sie 1991 der Journalistin Koelbl.

Ulrich Merkel hat es übrigens zum Dozenten an der Humboldt-Universität gebracht. Politisch soll er ein Anhänger der Grünen sein.

 

Einfügungen:

„Die Ehe ist bestimmt von einem phantasielosen Schwein erfunden worden.“

Kreuz-net: Was hat ein zionistischer Atom-Bombenbastler (Albert Einstein) mit der tridentinischen Messe zu tun?, 12. November 2014

Ich weis ja nicht, wie es unseren Lesern und Kommentatoren hier so geht, wenn sie dieses Kapitel gelesen haben. Mich hat es wahrlich erschüttert !!!

Hier haben wir doch (wie ich finde) einen tiefen Einblick in den Charakter der Frau Merkel bekommen. Eigentlich läßt sich ihr ganze Denkweise bzw. ihr Wesen recht knapp zusammenfassen: Wer oder was nützt MIR !!!

Das Ausnutzen von Menschen und Situationen ist wahrlich ihre Stärke, als der Mohr (ich meine natürlich Ulrich Merkel) seine Schuldigkeit getan hatte, konnte er gehen.

Im Übrigen erging es Helmut Kohl und vielen anderen nicht anders, er hatte sie als „sein Mädchen“ geholt und merkte gar nicht, daß sie längst den Dolch für ihn im Gewande hatte.

Bei Merkel wird für mich vor allem die Negativauslese bei der Berufung von Politikern ganz deutlich, denn Egoisten lassen sich vor allem in den Bereichen „Macht, Geld und Sex“ korrumpieren und sind somit allzu nützlich, um als willige Werkzeuge und skrupellose Erfüllungsgehilfen der Mächtigen eingespannt zu werden.

Ein Sprichwort sagt jedenfalls: „Pfarrers Kinder, Müllers Vieh, geraten selten oder nie“. https://www.swr.de/blog/1000antworten/antwort/11996/pfarrers-kinder-meullers-vieh-geraten-selten-oder-nie/

*******

 

 

Kapitel 20 „Angies“ Traumland erscheint am Freitag den 10.08.18

Vorangegangene Folgen: VorwortKapitel 1Kapitel 2Kapitel 3Kapitel 4Kapitel 5Kapitel 6Kapitel 7,  Kapitel 8Kapitel 9Kapitel 10Kapitel 11Kapitel 12Kapitel 13Kapitel 14Kapitel 15Kapitel 16Kapitel 17, Kapitel 18

 

Hinweis: Der Originaltext wurde vom Stammkommentator „Stahlfront“ aus einem PDF-Dokument formatiert und modifiziert, indem Zahlen in Arabisch und nicht in Worte geschrieben wurden. Eingefügte Erklärungen sind mit Sternchen gekennzeichnet. Danke für die Arbeit.

Informationen zum Buch: Wem dient Merkel wirklich? – von David Korn. ISBN 3-924309-76-0 by FZ-Verlag GmbH, 81238 München.

10 Kommentare zu „Moskauer Nächte / California Dreamin‘

  1. „Ein Sprichwort sagt jedenfalls: „Pfarrers Kinder, Müllers Vieh, geraten selten oder nie“.“

    Nun, eigentlich war wohl der „Pater“ gemeint? Weil, eben jene, sowenig Kinder haben sollten, wie der Müller Vieh? 🙂

    Aber, dieser Abschnitt wirft schon ein, mehr als bezeichnendes, Bild auf die Kanzlerin.
    Wobei bei man sich da auch nicht zu sehr aufregen sollte. Auch den Gewöhnlichen ist, oft genug, „das Hemd näher wie die Hose.“.

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  2. Darüber hinaus, manifestiert sich bei mir immer mehr der Eindruck, je länger ich diese Biographie lese, der Leser wird in eine bestimmte (Denk-) Richtung gedrängt! Es wird erklärt und veranschaulicht; nur, zu welchem Zweck? Was hilft es uns, dieses Monster zu verstehen?
    Alles ist irgendwo ableitbar, zu erklären oder gar entschuldbar!
    Springen wir, indem wir uns damit befassen, nicht auf einen völlig falschen Zug auf? Was schert es uns, warum eine(r) eine gegen das Volk gerichtete Politik macht? Wichtig zu erkennen ist doch, daß es so ist!
    Mögliche Konsequenzen daraus sind, wahrlich, ein anderes Thema.
    Aber, was oder warum Frau Merkel ist, wie sie ist, daß geht mir am „sonst“ wo vorbei!

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    1. @Jürgen: Mich interessiert es im Grunde auch nicht. Kann auch ohne dieses Wissen über ihre Biographie gut leben. Aber Murksel ist nun mal eine (sogar ärtzlich bestätigte) Psychopathin, und vielleicht läßt sich anhand der Stahlfront-Artikel etwas besser nachvollziehen, wie die ticken, die Wickeltischunfälle. Die muß einen sehr schweren Schaden im Obergeschoß haben die Alte. Woher kommt sowas? Das wiederum interessiert mich schon, weil ich hab auch einen Psychopathen kennengelernt (darum bin ich grad umgezogen in eine neue Scheune). Das ging gar nicht mehr. Seit dem möchte ich mehr darüber wissen, wie die Narzissten sich ihre Welt so vorstellen, alles verdrehen, verleugnen was andere über sie sagen usw.

      Das Problem bei diesen Vögeln ist nämlich: Man merkt nicht, wie sie Dir ihren Willen aufzwingen wollen. Du gehst davon aus, Du hast einen Menschen vor Dir. So. Man ist freundlich, höfflich, nett…hinternrum aber zieht er seine fiese Masche durch! Mein Betriebsleiter ist auch so eine falsche Schlange. Erst wenn´s zu spät ist begreift man, der will…IN DEIN GEHIRN! Haha! Ist echt so. Ich möchte in Zukunft besser dagegen gewappnet sein. Insofern sind das aktuell gute Informationen. Nicht wegen Merkel, sondern Psychologie.

      Noch krasser geht´s im Tierreich zu, diese Parasiten, die Gehirne okkupieren. Moment…

      Krass oder?

      LG Zulu

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  3. Freilich, „Sie wollen in Dein Gehirn!“
    Nun, egal wie erkannt, genau darum geht es!
    Sie wollen Aufmerksamkeit und Dir ihren Willen aufzwingen!
    Schon allein deshalb halte ich es für äußerst gefährlich, sich mit der Person an sich auseinanderzusetzen! Es lenkt nur davon ab, um was es wirklich geht!
    Es hilft nicht weiter, die Menschen, die uns zu bestimmen versuchen, zu analysieren.
    Wir haben uns mit ihrem Wollen zu befassen!

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    1. Ja gut, das mußt Du wissen Jürgen. Mich interessiert es halt wie die ticken. So kann ich „sie“ besser verstehen. Bohre halt gern tief:) Vermutlich hast Du auch bereits genug Lebenserfahrung um das besser erkennen zu können. Im Alltag, meine ich jetzt.

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      1. „Um besser zu verstehen, wie sie ticken?“
        Zulu, jetzt mal die Hand auf´s Herz gelegt, das bringt uns was an Erkenntnis?
        Das ist doch alles verlorene Zeit und Energie!
        Eben genau das, was jene bezwecken! Wir vertuen unsere Kräfte damit, um zu verstehen!
        Und so ganz nebenbei werden wir hier erledigt!
        Gewiß, Verstehen zu wollen, zu Ergründen, ist an sich nichts Schlechtes. Aber, alles hat seine Zeit!
        Und genau diese Zeit haben wir nicht mehr!

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      2. Das finde ich paradox. Gut, das verstehe ich: Die verschwurbeln, damit wir möglichst schlecht folgen können. Richtig. Jedoch: Man muß seinen Feind doch verstehen lernen, um ihn überhaupt bekämpfen zu können, oder nicht? Renne doch nicht wie ein Berserker zum Reichstag und haue dort alles kaputt. Kann man auch gleich bei der Antifa anheuern…

        Wir leben in einer Zeit des Wandels, Jürgen. Das ist für jeden spürbar. Und es liegt an uns, wie weit wir uns das bewusst zu machen im Stande sind. DAS ist erstmal unsere oberste Pflicht und Aufgabe, in meinen Augen. Wir ALLE haben gepennt, ALLE, jahrelang, wenn nicht Jahrzehnte. Zeit zum Aufwachen. Jetzt frag ich Dich: Wußtest Du das alles vor 10 Jahren? Vor 20 Jahren? Kannst doch nicht erwarten, daß die Leute innerhalb 3 Jahren ihr Weltbild komplett umkrempeln können! Einige können das, aber viel zu wenige. Das muß noch schlimmer werden, bevor hier etwas geschieht.

        Aber die Hexe traut sich schon nicht mehr vor die Tür, ist doch gut! Vielleicht randalieren morgen die Spanier. Die Italiener & Dänen haben bereits die Schnauze voll, der Ungare erst recht.

        Nein, ich glaube, die Zeit spielt uns in die Karten, denn immer mehr Menschen werden wach. Europaweit. Mir ging es im Grunde auch nur um Allgemeinbildung, wie Psycho´s ticken. Irgendeiner wird irgendwann den Anfang machen, sich gegen diese ganze Rotze da aufzulehnen. Nur Geduld. Entweder es wird blutig, oder „Schlepping“ wird endlich gestoppt. Eins von beiden. Darauf muß man sich leider einstellen, und so gut es geht vorbereiten. In der Zwischenzeit kann man sich ruhig weiterbilden statt rumzuoxidieren. Daran ist nichts Verwerfliches festzustellen.

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      3. Zulu,
        bei allem Respekt, es ist doch Scheibenkleister, was einer vor fünf oder zehn Jahren wußte?
        Freuen wir uns über jede(n) der, mittlerweile, über seinen Tellerrand hinauszusehen imstande ist? 🙂

        Ich breche es jetzt mal herunter, um es anschaulich zu machen. Was nützt es mir zu wissen, warum einer meine Freundin ausspannen will? Meinen Arbeitsplatz ergattern will? Richtig, gar nichts! Ich habe mich damit auseinanderzusetzen! Und nicht anders verhält es sich in der Politik! Es ist mir so was von „Wurscht egal“, wen oder was eine Kanzlerin geprägt hat! Sie meint, mich und meinesgleichen vernichten zu müssen? Das ist alles was zählt! Analysen sind recht für die Nachwelt oder odentlich geschriebene Geschichtsbücher! Für uns ist das alles nur Larifari! Ablenkung pur!

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  4. Meiner bescheidenen Meinung nach werden wohl Biografien nur veröffentlicht, wenn derjenige, den es betrifft, auch damit einverstanden ist. Also kann man davon ausgehen, dass wir auch darin nicht die wirkliche Wahrheit erfahren. Fakt ist, dass sie einen gewissen „Schlag“ aus dem Elternhaus mitbekommen hat. Denn sie legte eigentlich nie großen Wert auf ihr Äußeres. Für eine Frau doch recht ungewöhnlich. Ich habe immernoch das Bild im Kopf, als sie damals bei der CDU auftauchte. Weiße Bluse, dunkler Faltenrock und einen angeklatschten Kurzhaarschnitt. Gesichtsmäßig war sie auch nicht gerade die Hübscheste. Eine unscheinbare graue Maus aus der DDR.

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